Call of Duty 2019: Stellenanzeigen liefern Hinweise auf Next-Gen, Singleplayer und Third-Person
Während noch unklar ist, ob in diesem Jahr "Modern Warfare 4", "Ghosts 2" oder ein komplett anderes Spiel veröffentlicht wird, deuten Stellenanzeigen darauf hin, dass die Entwickler von Infinity Ward auch die Next-Gen-Konsolen bedienen wollen.
Call of Duty 2019: Stellenanzeigen liefern Hinweise auf Next-Gen, Singleplayer und Third-Person
Was kommt nach "Black Ops 4"?

Auch in diesem Jahr wird ein neues „Call of Duty“ auf den Markt kommen. Verantwortlich für den kommenden Serienteil zeichnen sich voraussichtlich die Entwickler von Infinity Ward, wo in der Vergangenheit verschiedene Spiele der „Modern Warfare“-Subreihe entstanden.

Während die Enthüllung des diesjährigen „Call of Duty“ noch aussteht, wurden im Internet ein paar Job-Ausschreibungen entdeckt, die Infinity Ward zugeordnet werden.

Next-Gen-Konsolen im Fokus

Unter anderem ist das Unternehmen auf der Suche nach einem Senior Rendering Engineer, der zusammen mit den Spiel-Designern an neuen Features arbeiten soll. Diese werden bei einem bislang unangekündigten AAA-Spiel zum Einsatz kommen. Zudem soll der neue Mitarbeiter „an der Vision arbeiten, was eine echte Next-Gen-Konsole erreichen kann“.

Nicht ganz klar ist allerdings, ob damit tatsächlich die beiden Konsolen PlayStation 5 und Xbox Scarlett gemeint sind, die Spekulationen zufolge 2020 auf den Markt kommen werden. Denkbar ist es natürlich, dass das neue „Call of Duty“ in diesem Jahr zunächst für die Current-Gen-Konsolen PlayStation 4 und Xbox One veröffentlicht und im kommenden Jahr eine Next-Gen-Fassung nachgereicht wird.

Offenbar Singleplayer-Kampagne geplant

Dass „Call of Duty 2019“, oder wie der Titel auch heißen mag, wieder mit einer Singleplayer-Kampagne ausgestattet wird, deutet die Beschreibung eines weiteren Jobangebotes an. Gesucht wird darin ein sogenannter Associate Game Designer. Der neue Mitarbeiter soll einen großen Erfahrungsschatz mit sich bringen, mit dem sowohl das Multiplayer- als auch das Singleplayer-Design abgedeckt werden können.

Einzelspieler-Kampagnen sind in der „Call of Duty“-Reihe keine Selbstverständlichkeit mehr. Im 2018er „Black Ops 4“ verzichteten die Entwickler von Treyarch darauf und brachten stattdessen mit „Blackout“ einen Battle Royale-Modus in den Shooter.

Infinity Ward sucht in den jüngsten Stellenausschreibungen außerdem einen Senior Gameplay Animator. Er soll dabei behilflich sein, „die Messlatte für Third-Person-Animationen in einem Shooter höher legen“. Damit könnte ein wenig Third-Person-Action im Singleplayer-Modus gemeint sein.

Weitere Gerüchte zu Modern Warfare 4

Seit einigen Tagen machen einige Gerüchte zum neuen „Call of Duty“ die Runde. Hinweise deuten darauf hin, dass Infinity Ward an „Call of Duty: Modern Warfare 4“ oder „Call of Duty: Ghosts 2“ arbeitet. Das zuletzt genannte Spiel wurde von Brancheninsidern dementiert, sodass ein neuer Teil der „Modern Warfare“-Reihe die sicherere Wette zu sein scheint.

Auf Twitter wurden am Wochenende ein paar angebliche Details zu diesem Spiel geteilt. Den Angaben zufolge setzt sich „Call of Duty: Modern Warfare 4“ aus einer Kampagne, einer Multiplayer-Komponente, den obligatorischen Zombies und einem Battle Royale-Modus zusammen.

Eine komplett neue Story soll es nicht geben. Vielmehr sei eine remasterte Version der Kampagne von „Modern Warfare 2“ zu erwarten. Die Inhalte aus dem Nachfolger könnten den vermeintlichen Insiderangaben zufolge nachgereicht werden.

Während der Fokus auch im Fall von „Call of Duty: Modern Warfare 4“ auf den Multiplayer-Schlachten liegen soll, darf im Battle Royale-Modus mit einige legendären Charakteren wie Craig Fairbrass gerechnet werden.

Die Größe der Battle Royale-Map sei mit dem Pendant aus „Call of Duty: Black Ops 4“ vergleichbar. Allerdings sei die Map zu 45 Prozent mit Schnee bedeckt. Den kompletten Tweet mit den angeblichen Informationen zu „Call of Duty: Modern Warfare 4“ seht ihr nachfolgend.

Aufgrund der Fülle an detaillierten Informationen klingt es eher wahrscheinlich, dass es sich bei den Angaben um einen Fake handelt.

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