Fallout Shelter vs Westworld: Bethesda und Warner legen ihren Streit bei
Im vergangenen Jahr entschloss sich Bethesda Softworks dazu, Warner Bros. Interactive Entertainment zu verklagen. Der Grund: Im Mobile-Titel "Westworld" tauchten Teile des Programm-Codes von "Fallout: Shelter" auf. In der Zwischenzeit wurde der Streit der beiden Parteien beigelegt.

Im Juni des vergangenen Jahres veröffentlicht der Publisher Warner Bros. Interactive den Mobile-Titel „Westworld“. Ärger ließ anschließend nicht lange auf sich warten.

Der Stein des Anstoßes: Eine Klage des US-Publishers Bethesda Softworks, der sich seines geistigen Eigentums beraubt sah. Aktuellen Berichten zufolge entschlossen sich Bethesda Softworks und Warner Bros. Interactive mittlerweile dazu, ihren Streit beizulegen. Nähere Details zu diesem Abkommen wurden nicht genannt. Vermutet wird, dass Bethesda Softworks‘ Klage Aussicht auf Erfolg gehabt hätte, was beispielsweise zu einer Zahlung seitens Warner Bros. Interactive oder einer Umsatzbeteiligung an „Westworld“ geführt haben könnte.

Der Programm-Code sorgte für Ärger

Doch wie nahm die Auseinandersetzung ihren Anfang? Wie eingangs erwähnt, veröffentlichte Warner Bros. Interactive im Juni 2018 den Mobile-Titel „Westworld“. Dieser entstand bei den Entwicklern von Behaviour Interactive, die in der Vergangenheit bereits an „Fallout: Shelter“ arbeiteten. Da „Fallout: Shelter“ und „Westworld“ ein recht ähnliches Konzept verfolgten, nahmen es die Macher mit der Sorgfalt offenbar nicht ganz genau.

Stattdessen wurden Teile des „Fallout: Shelter“-Programm-Codes im Quellcode von „Westworld“ gefunden. Erschwerend kam hinzu, dass es sogar Bugs und technische Unzulänglichkeiten gab, die in identischer Form sowohl in „Fallout: Shelter“ als auch „Westworld“ auftauchten.

Ein Punkt, der im Fall einer Klage sicherlich für Bethesda Softworks gesprochen hätte. Aufgrund der außergerichtlichen Einigung wird es allerdings nicht mehr zu einem entsprechenden Verfahren kommen.

Quelle: GameSpot

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