GameStop: Mögliche Investoren springen ab – Das Unternehmen steht nicht mehr zum Verkauf
Der Spielehändler GameStop steht ab sofort nicht mehr zum Verkauf, nachdem mögliche Investoren keine langfristige Lebensfähigkeit des Unternehmens entdeckt haben.
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Vor wenigen Wochen berichteten wir davon, dass der Spielehändler GameStop möglicherweise Mitte Februar aufgekauft wird, nachdem man im vergangenen Jahr gewaltige Verluste gemacht hatte. Doch der Verkauf des Unternehmens scheint nun vom Tisch zu sein.

GameStop hat bekanntgegeben, dass das Unternehmen nicht mehr zum Verkauf steht, nachdem die möglichen Käufer auf lange Sicht keine Lebensfähigkeit des Unternehmens gesehen hatten. So heißt es im Wortlaut:

„GameStops Vorstand hat die Bemühungen eingestellt, einen Verkauf des Unternehmens zu verfolgen, da es eine zu geringe verfügbare Finanzierung in der Frist gibt, die für einen möglichen Erwerber kommerziell akzeptabel wäre.“

Dies bedeutet letztendlich, dass die Interessenten an einem Aufkauf von GameStop nicht den Eindruck hatten, dass es eine gute Investition sei. Nachdem GameStop zuletzt keine Nettogewinne erzielen konnte, obwohl die Gesamtverkaufszahlen gestiegen waren, ist es nicht verwunderlich, dass Investoren abspringen. Da der digitale Spieleverkauf weiterhin einen Aufschwung erfährt, scheint die Lebensfähigkeit des Unternehmens in den kommenden Jahren noch schlechter zu werden.

Die heutige Ankündigung hat auch zu einem Absturz der GameStop-Aktie geführt. Wie die Zukunft des Unternehmens aussehen wird, wird die Zeit zeigen müssen. Allzu rosig sieht sie zumindest am heutigen Tag nicht aus.

Quelle: DualShockers

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