God of War: Sony Santa Monica könnte sich im Open-World-Genre nicht gegen Rockstar oder Ubisoft behaupten, so Director Barlog
Laut Cory Barlog, dem Director hinter dem gefeierten Action-Titel "God of War", sollten wir auf absehbare Zeit nicht mit einem Open-World-Titel der Sony Santa Monica Studios rechnen. Laut Barlog mangelt es schlicht an der nötigen Infrastruktur, um sich gegen Schwergewichte wie Ubisoft oder Rockstar Games behaupten zu können.
PS4

Mit „God of War“ lieferten Director Cory Barlog und die Entwickler der Sony Santa Monica Studios einen der besten Titel des Videospieljahres 2018 ab.

Im Gespräch mit Venturebeat blickte Barlog noch einmal auf die Arbeiten an „God of War“ zurück und sprach zudem über mögliche neue Projekte. Wie er auf Nachfrage bestätigte, sollten die Fans auf absehbare Zeit nicht mit einem großen Open-World-Titel aus dem Hause Sony Santa Monica rechnen.

Laut Barlog führt in diesem Genre nämlich kein Weg an Schwergewichten wie Ubisoft oder Rockstar Games vorbei. Dies sei auch der Grund, warum es sich bei „God of War“ um eine weitestgehend lineare Spielerfahrung handelte.

Es mangelt an der nötigen Infrastruktur

Vor allem die Tatsache, dass Ubisoft und Rockstar Games tausende Entwickler beschäftigen können, die an ambitionierten Open-World-Projekten arbeiten, hebt die beiden Publisher von Studios wie Sony Santa Monica ab. Hinzukommen Einstiegshürden wie die hohen Entwicklungskosten, die laut Barlog dafür sorgen, dass die Sony Santa Monica Studios in diesem Bereich schlichtweg nicht konkurrenzfähig sind.

Barlog führt mit einem Blick auf „Red Dead Redemption 2“ aus:

„Ich glaube bei Rockstar Games waren es um die 4.000 Leute. Bei uns waren es zu Spitzenzeiten 300. Damals ging ich noch davon aus, dass die 1.600 Mitarbeiter, die Ubisoft für Assassin’s Creed hatte, sehr viel waren. Um diese Dinge zu tun und diese Komplexität zu erreichen, benötigt man eine ganze Menge Leute.“

„Wir wollten nicht in diesen Punkt investieren. Außerdem muss sich die Welt für mich groß und nicht leer anfühlen. Sie muss Entdeckungen bereithalten, die überraschende Momente für den Spieler sind. Es sollte sich danach anfühlen, dass es Level-Bereiche gibt, in denen nicht allzu viel los ist. Und dann öffnet sich plötzlich ein neuer Level, den man gerade entdeckt hat, ohne dass man dahin geleitet wurde.“

Das komplette Interview mit Barlog findet ihr übrigens hier. Unklar ist derweil weiterhin, woran die Sony Santa Monica Studios als nächstes arbeiten werden.

Quelle: Venturebeat

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