Virtual Reality: Laut Microsoft keine lohnenswerte Technologie – Xbox Scarlett ohne VR?
Während Microsoft Gerüchten zufolge in der kommenden Konsolengeneration in das VR-Genre einsteigen könnte, verwies Mike Ybarra, Microsoft-Manager für das Xbox-Programm, auf die fehlenden Killer-Apps.
Virtual Reality: Laut Microsoft keine lohnenswerte Technologie – Xbox Scarlett ohne VR?
Konkurrenz belebt das Geschäft. Allerdings ist PlayStation VR auf dem Konsolenmarkt konkurrenzlos.

Wer mit einer Konsole in die virtuellen Realitäten eintauchen möchte, kommt nicht an Sony vorbei. Microsoft und Nintendo konnten sich bislang nicht dazu durchringen, in diesem Genre aktiv zu werden.

Vor einigen Stunden berichteten wir, dass die Redmonder in der kommenden Konsolengeneration einen VR-Support bieten könnten. Das glaubt zumindest der IDC-Analyst Lewis Ward, der zugleich auf die steigenden VR-Umsätze verwies.

Die jüngsten Aussagen aus dem Hause Microsoft klingen hingegen weniger optimistisch. Kurz nach dem Jahreswechsel stellte der Spielentwickler Cliff Bleszinski die Frage, ob es für VR bereits eine Killer-App oder ein entsprechendes Spiel gebe.

Microsofts Mike Ybarra sieht keine Killer-Apps

Es folgte eine prompte Antwort von Microsofts Mike Ybarra, der offenbar nichts sieht, mit dem das VR-Genre sprunghaft beflügelt werden könnte. In seinem Statement heißt es:

„Nein. Google Earth ist cool, aber nicht annähernd das, was nötig ist, um die Technologie lohnenswert zu machen. Seufzer.“

Bei der Entwicklung der Virtual Reality verlässt sich Microsoft in erster Linie auf andere Unternehmen. Zwar bietet der Xbox One-Hersteller für Windows 10 eine VR-Unterstützung. Im Konsolenbereich ist Sony allerdings auf sich allein gestellt, nachdem das Versprechen von Microsoft, die Xbox One X mit einem VR-Support auszustatten, aufgehoben wurde.

Sony wünscht sich Konkurrenz

Und so ganz wohl fühlt sich Sony mit dieser Monopolstellung nicht, da sie zugleich bedeutet, dass der PlayStation VR-Produzent das Ökosystem für Konsolen-VR im Grunde im Alleingang aufbauen muss.

Schon Mitte 2017 zeigte sich der Sony-Manager Andrew House skeptisch:

“Ich fühle mich nicht wohl damit, dass wir mit großem Abstand den VR-Markt anführen. Bei einer solch brandneuen Kategorie werden viele Plattformen benötigt, auf denen es gut läuft, um einen wachsenden Strom und ein Publikum erschaffen zu können.“

Spekuliert wird, dass zusammen mit der PlayStation 5 eine neue Generation der Virtual Reality-Brille PlayStation VR angekündigt wird. Ein kabelloses Gerät solltet ihr nicht unbedingt erwarten, allerdings dürfte die Auflösung der Displays einen Sprung nach vorne machen.

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