Nintendo: Zukunft ohne Konsolen denkbar? Das Unternehmen möchte flexibel bleiben
In einem aktuellen Interview sprach Nintendos Präsident Shuntaro Furukawa über die Zukunft des Unternehmens. Wie es heißt, geht es den Verantwortlichen vor allem darum, flexibel zu bleiben. Auch wenn dies bedeuten könnte, Abstand von den klassischen Heimkonsolen zu nehmen.

In den vergangenen Jahren stellte Nintendo regelmäßig unter Beweis, dass das Unternehmen nur wenig von gängigen Standards hält. Stattdessen versuchten die Japaner immer wieder, sich mit innovativen und ungewöhnlichen Konzepten von der Konkurrenz abzuheben.

Während Nintendo mit der Ende 2012 veröffentlichten Heimkonsole Wii U beispielsweise eine schmerzhafte Bruchland hinlegte, gelang es dem Unternehmen, mit dem Konsolen-Handheld-Hybriden Switch in die Erfolgsspur zurückzukehren. Wie Shuntaro Furukawa, der Präsident von Nintendo, in einem Interview versicherte, werden die Verantwortlichen auch weiterhin am Vorhaben, unverbrauchte Erfahrungen zu bieten, festhalten.

Nintendo ist nicht an Heimkonsolen gebunden

Zudem geht es laut Furukawa darum, flexibel zu bleiben. Auch wenn natürlich natürlich abzuwarten bleibt, was die Zukunft für Nintendo bereit hält, ist laut dem Präsidenten des Unternehmens nicht auszuschließen, dass der Fokus irgendwann nicht mehr auf den Konsolen liegt. Allerdings gilt als unwahrscheinlich, dass sich Nintendo auf absehbare Zeit aus dem Hardware-Geschäft verabschiedet.

„Wir sind wirklich nicht auf unsere Konsolen fixiert. Stattdessen bieten wir im Moment die eigens entwickelte Switch und ihre Software an. Das ist gemeint, wenn wir davon sprechen, wie die Nintendo-Erfahrung geliefert wird. Die Technologie verändert sich. Wir werden weiterhin flexibel darüber nachdenken, wie wir diese Erfahrung im Laufe der Zeit umsetzen können“, wird Furukawa zitiert.

Furukawa möchte mehr Smartphone-Projekte realisieren

Und weiter: „Es ist mehr als 30 Jahre her, dass wir mit der Entwicklung von Konsolen begonnen haben. Nintendos Geschichte geht noch weiter zurück. Und in all diesen Kämpfen, mit denen man sich konfrontiert sah, war das Einzige, worüber man nachdachte, was man als nächstes machen sollte. Langfristig könnte sich unser Fokus als Unternehmen vielleicht von den Heimkonsolen abwenden – Flexibilität ist genauso wichtig wie Einfallsreichtum.“

Unter anderem wird es Furukawa in den kommenden Jahren darum gehen, mehr Smartphone-Projekte zu realisieren. Diesbezüglich führt er aus: „Ich möchte die Anzahl an Smartphone-Titeln, die für einen kontinuierlichen Strom an Einnahmen sorgen, erhöhen. Wir sind auch in Themenparks und Filmen involviert – verschiedene Möglichkeiten, unsere Charaktere in den Alltag einzubauen.“

Quelle: Nintendo Everything

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