Mad Box: Slightly Mad entwickelt eigene Konsole mit 4K und VR-Unterstützung
Von der Fertigstellung ist die sogenannte Mad Box noch weit entfernt, aber die Slightly Mad Studios ließen es sich nicht nehmen, auf Twitter auf die Produktion einer eigenen Konsole aufmerksam zu machen.
All
Mad Box: Slightly Mad entwickelt eigene Konsole mit 4K und VR-Unterstützung
Die "Project Cars"-Macher arbeiten an einer Konsole.

Die Slightly Mad Studios arbeiten an einer Konsole. Darauf verweist der Firmen-Chef Ian Bell auf Twitter. In einem Tweet heißt es kurz und knapp: „Die Mad Box kommt.“ Nachdem einige Follower recht verwundert fragten, was er meine, folgten ein paar Antworten.

Laut der Aussage von Bell handelt es sich bei der Mad Box um „die leistungsfähigste Konsole, die jemals gebaut wurde“. Sie sei buchstäblich „verrückt“. Im weiteren Verlauf ging er auf die technischen Eckdaten ein, die sich durchaus sehen lassen können. Im Wortlaut heißt es:

„Ihr wollt 4k, ihr wollt VR mit 60FPS? Ihr wollt eine komplette Maschine, um eure Spiele darauf kostenlos entwickeln zu können? Ihr habt sie.“

In anderen Tweets erklärte Bell, dass die Konsole mit VR-Headsets kompatibel ist und VR mit 60 FPS „pro Auge“ unterstützt. Auch erklärte der Mann auf Nachfrage, dass die Box mit bestehenden PC-Peripheriegeräten kompatibel ist. Dazu zählen nicht zuletzt die beiden Headsets Oculus Rift und HTC Vive sowie Lenkräder.

Launch erst in drei Jahren

Mit der Veröffentlichung der Mad Box solltet ihr nicht allzu bald rechnen. Weltweit auf den Markt kommen soll sie in etwa drei Jahren. Während die Beschreibung eher wie ein Wohnzimmer-PC klingt, erwartet die Käufer laut Bell eine eigenständige Konsole wie die Xbox oder PlayStation.

Zudem sei die Hardware mit den meisten VR-Systemen auf dem Markt kompatibel und allzu tief sollt ihr nicht in die Tasche greifen müssen. Die Kosten seien „mit den anstehenden Konsolenpreisen konkurrenzfähig“, so Bell.

„Sie wird die meisten großen VR-Headsets und die kommenden Versionen unterstützen. Die technischen Daten entsprechen einem in zwei Jahren sehr schnellen PC. Wir sind in frühen Gesprächen mit den Herstellern von Komponenten. Deshalb können wir im Moment nicht viel mehr sagen, außer dass wir die Entwürfe im Detail ausgearbeitet haben.“

Keine exklusiven Spiele

Laut Bell hat Slightly Mad nicht die Absicht, Anreize für Entwickler zu schaffen, sodass sie für die Plattform des Unternehmens exklusive Spiele erstellen.

„Wir glauben, dass die Branche ein wenig zu viel auf Monopol oder Mikrooligopol abgestimmt ist. Wir glauben, dass Wettbewerb gesund ist. Und wir haben die erforderlichen Hardware-Kontakte, um auf der Grundlage unserer Entwürfe etwas Episches zum Erfolg bringen zu können.“

Laut Bell gibt es bereits mehrere Investoren, die für die Fertigstellung des Projekts die erforderliche Finanzierung bereitstellen möchten.

(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.