Activision Blizzard: Entlässt 8 Prozent der Belegschaft
Activision Blizzard hat inzwischen bestätigt, dass zahlreiche Mitarbeiter das Unternehmen verlassen müssen. Die Belegschaft des Gaming-Riesen schrumpft damit um acht Prozent.
All
Activision Blizzard: Entlässt 8 Prozent der Belegschaft
Unter anderem zählt "Diablo" zum Portfolio von Activision Blizzard. Dieses Team soll weiter ausgebaut werden.

Nachdem in der vergangenen Woche durchsickerte, dass Activision Blizzard Massenentlassungen vorbereitet, folgte heute die Bestätigung. Im neusten Geschäftsbericht spricht das Unternehmen von Hunderten Mitarbeitern, die in den verschiedenen Tochtergesellschaften, darunter Activision, Blizzard Entertainment und King, ihren Job verloren haben.

Etwa 800 Mitarbeiter betroffen

Letztendlich traf oder trifft es acht Prozent der Belegschaft, also etwa 800 Mitarbeiter. Laut der Angabe von Activision Blizzard finden die Entlassungen hauptsächlich in den Nicht-Entwicklungs-Abteilungen statt. Darunter dürften die Verwaltung, die Marketingabteilung und ähnliche Strukturen zählen.

Gleichzeitig soll allerdings das Entwicklungspersonal für Franchises wie „Call of Duty“ und „Diablo“ erhöht werden. Laut der Angabe des Blizzard-Präsidenten J. Allen Brack würde der Personalbestand in einigen Teams in keinem Verhältnis zu den Releases stehen. In diesem Zusammenhang erklärte er weiter:

„Das bedeutet, dass wir einige Bereiche unseres Unternehmens verkleinern müssen. Es tut mir leid, sagen zu müssen, dass wir uns heute von einigen unserer Kollegen in den USA trennen werden.“

Für die Entlassenen bei Blizzard werden „ein umfassendes Abfindungspaket“ und eine Unterstützung bei der Arbeitssuche versprochen. In den kommenden Tagen dürften weitere Informationen zu diesem Thema folgen. Zudem wird erwartet, dass sich viele der betroffenen Mitarbeiter zu Wort melden und ihre Sicht der Dinge schildern werden.

(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.