Destiny 2: Unter den Erwartungen – Activision Blizzard äußert sich zur Trennung von Bungie
Activision hat sich kürzlich von Bungie und "Destiny" getrennt. Im Rahmen des jüngsten Geschäftsberichtes wurden die Hintergründe etwas näher erläutert.
Destiny 2: Unter den Erwartungen – Activision Blizzard äußert sich zur Trennung von Bungie
"Destiny" wird von Bungie weiter entwickelt.

Activision Blizzard hat sich vor einigen Wochen von Bungie und der „Destiny“-Serie getrennt, nachdem in den Jahren zuvor von einem Zehnjahresplan und einer Milliarden Dollar-Franchise die Rede war.

Doch was führte dazu, dass Activision Blizzard die Reißleine zog? Immerhin sorgte die Entscheidung in den vergangenen Wochen durchaus für Kritik. Im Rahmen der Bekanntgabe der neusten Geschäftszahlen ging das Unternehmen etwas näher auf die Gründe ein. Zunächst betonte der Publisher im jüngsten Statement, dass die Trennung freundschaftlich war.

Unter den finanziellen Erwartungen

Der Hauptgrund für die Trennung von der „Destiny“-Franchise und Bungie war die Tatsache, dass die Reihe nicht die finanziellen Erwartungen des Unternehmens erfüllt hat. In diesem Zusammenhang heißt es vom COO Coddy Johnson weiter:

„Destiny ist ein qualitativ hochwertiges Spiel. Es hat aber nicht unsere finanziellen Erwartungen. Destiny 2 wäre kein beitragender Faktor für unser Jahr 2019 gewesen.“

Das heißt, auf die Finanzergebnisse hatte das Spiel ohnehin keinen großen Einfluss. Erschwerend kam hinzu, dass Activision Blizzard im Gegensatz zu anderen Serien nicht im Besitz der Marke war und daher nicht alle Aspekte des Spiels voll kontrollieren konnte.

Gleichzeitig führte die Trennung von der „Destiny“-Marke dazu, dass Ressourcen frei wurden, die dabei behilflich sein sollen, sich auf die besten und größten Franchises des Unternehmens zu konzentrieren. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass Activision Blizzard im neusten Geschäftsbericht bestätigt, dass acht Prozent der Mitarbeiter des Unternehmens entlassen werden.

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