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PS4 vs Switch und Xbox One: Sonys Shawn Layden über die sinkende Konkurrenz auf dem Spielemarkt
Sonys Shawn Layden fand in den vergangenen Tagen viele lobende Worte für die Konkurrenz und räumte zugleich ein, dass die Erschaffung von Kunst nicht auf dem Wettbewerb aufbaut.

Sonys Shawn Layden plauderte in den vergangenen Tagen reichlich über die PlayStation-Sparte. In seinen Kommentaren widmete er sich dem Cross-Plattform-Play und Fehlern bei der Einführung der PlayStation 3. Im Rahmen des DICE-Events wurde die Konkurrenz thematisiert, die er aber gar nicht allzu sehr als solches ansieht. In seiner Rede erklärte Layden:

„Natürlich konkurrieren wir alle um Aufmerksamkeit, um diese Branche weiter voranzutreiben. Wir tun dies jedoch, um die Videospielelandschaft lebendig und unverzichtbar zu halten. Wir haben die Macht, den Menschen Freude zu bereiten, sie zu inspirieren, sie entspannen zu lassen. Wir können sie in neue Welten bringen und ihnen Supermächte zur Verfügung stellen.

 Als Entwickler treten wir nicht gegeneinander an. Wir erschaffen alle Kunst. Und Kunst baut auf dem Kreativen auf, nicht auf dem Wettbewerb.“

Die Spieler werden älter

Das ist natürlich eine Aussage, die nicht darüber hinwegtäuschen kann, dass es auf dem Konsolenmarkt durchaus einen Konkurrenzkampf gibt. Sony weigerte sich beispielsweise jahrelang, das PlayStation Network für ein Konsolen-Crossplay zu öffnen. Allerdings sei auf dem Markt ein Wendepunkt zu beobachten, vor allem beim Alterschnitt der Spieler. Und so heißt es weiter:

„Die Spielebranche befindet sich an einem Wendepunkt – in einem Moment, in dem wir unsere Jugendlichkeit verlieren und ein kultureller Meilenstein werden. Die Community ist gewachsen, weil Gamer nicht länger aus dem Spielen herauswachsen. Wir haben jetzt viel mehr Leute mit grauen Haaren als früher. Mich eingenommen. Und wir betrachten Spiele nicht als kindliche Dinge, die weggeräumt werden müssen.“

Kurz zuvor betitelte Layden die Nintendo Switch als die „Bestseller-Konsole des Jahres 2018“ und erklärte auch, dass Sony zusammen mit Microsoft und Nintendo das Gaming erweitern möchte.

Microsoft ist schon länger bemüht, die Mauern einzureißen. Phil Spencer und sein Xbox-Team sind nach wie vor bestrebt, die Kluft zwischen den Konsolen zu überbrücken. Es scheint, dass Sony – zusammen mit großen Führungswechseln – einen ähnlichen Pfad beschreiten möchte.

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