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PS5: Abwärtskompatibilität im weiteren Patent beschrieben
Kommt die PS5 tatsächlich mit einer Abwärtskompatibilität zur PS4 oder noch älteren Konsolen auf den Markt? In einem aktuellen Sony-Patent wird ein System beschrieben, das dabei zum Einsatz kommen könnte.
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PS5: Abwärtskompatibilität im weiteren Patent beschrieben
Erhält die PS5 eine Abwärtskompatibilität?

Die PlayStation 4 ist nicht mit den Spielen der PS3 kompatibel. Dass es auch anders geht, zeigte die Einführung der Upgrade-Konsole PS4 Pro, die zwar deutlich mehr Leistung als das Standardmodell mit sich bringt, aber sämtliche Spiele unterstützt, die für die PlayStation 4 auf den Markt gebracht wurden oder noch werden.

Vergleichbar sind diese beiden Ansätze sicherlich nicht, da die PlayStation 3 eine recht eigenwillige technische Struktur erhielt, auf die Sony bei der Entwicklung des Nachfolgemodells verzichtete.

Inzwischen nähern wir uns der nächsten Konsolengeneration, was in der Vergangenheit schon mehrfach die Frage aufkommen ließ, ob es zwischen der PS4 und PS5 eine Kompatibilität geben wird, die euch auf der neuen Konsole die Spiele des Vorgängers nutzen lässt. Wie so etwas funktionieren könnte, verdeutlicht Microsoft mit der Abwärtskompatibilität der Xbox One.

Patent deutet auf Abwärtskompatibilität hin

Aber auch bei Sony scheint die Kompatibilität ein großes Thema zu sein. Darauf deutet ein weiteres Patent hin, das in dieser Woche entdeckt wurde. Darin beschreibt der PlayStation Architekt Marc Cerny eine Methode, über die die Datenübertragung eines älteren Systems emuliert werden kann. Letztendlich beschreibt das Patent die „Simulation des Betriebes älterer Bus-Operationen für eine Abwärtswärtskompatibilität“.

Im Grunde kann damit simuliert werden, wie Daten von einem Teil eines älteren Systems zu einem anderen übertragen werden, was für die vollständige Emulation eines älteren Systems wichtig ist. Die von Sony patentierte Methodik erlaubt auch eine „verbesserte Simulation“, was theoretisch dazu führen könnte, dass ältere Spiele mit neuer Hardware besser laufen, ohne dass die Entwickler Änderungen vornehmen.

Wie immer gilt: Ein Patent ist noch lange kein Beweis dafür, dass die beschriebene Technologie jemals zum Einsatz kommen wird. In den vergangenen Jahren und vor allem vor der Einführung der Upgrade-Konsolen äußerten mehrere Branchenvertreter den Wunsch, dass die Mauern zwischen den einzelnen Konsolengenerationen eingerissen werden müssen, damit die Spieler nicht alle paar Jahre ihre Spielesammlung verlieren.

Zudem würden die neuen Konsolen in den ersten Monaten und Jahren nicht vor dem Problem stehen, dass ein Mangel an Spielen möglicherweise die Nachfrage beschränkt. Falls ihr einen Blick auf das neue Patent werfen möchtet: Hier werdet ihr fündig.

Beschrieben wurde die Abwärtskompatibilität schon in einem anderen Patent. Auch hieß es aus der Branche, dass die Abwärtskompatibilität der PS5 ohne Zweifel kommen wird. Wann die PS5 und Xbox Scarlett angekündigt und veröffentlicht werden sollen, ist weiterhin unklar.

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