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PS5: Mit der PS3 gemachte Fehler sollen laut Shawn Layden nicht wiederholt werden
Für Sony läuft es momentan: Die PS4 ist die erfolgreichste Konsole der laufenden Generation. Mit den kommenden Konsolen werden die Karten wieder neu gemischt. Bereits gemachte Fehler möchte das Unternehmen allerdings nicht wiederholen.
PS5: Mit der PS3 gemachte Fehler sollen laut Shawn Layden nicht wiederholt werden
Die PS4 nähert sich der Verkaufsmarke von 100 Millionen.

Sony ist in der laufenden Generation der führende Konsolenproduzent. Jüngsten Angaben zufolge nähert sich die PlayStation 4 der Verkaufsmarke von 100 Millionen. In der vorangegangenen Generation lief es für die Japaner viele Jahre nicht so gut. Die PlayStation 3 kam nicht nur deutlich später als die Xbox 360 auf den Markt, sie kostete auch mehr und entpuppte sich für die Entwickler als ein Technik-Monster, das nur schwer zu bändigen war.

Erst mit ganz viel Aufwand konnte die PlayStation 3 am Ende zu einem Erfolg geführt werden. Und in der darauffolgenden Generation wendete sich das Blatt komplett. Microsoft koppelte die Xbox One anfangs an ein unpopuläres Geschäftsmodell und der höhere Preis der Konsole sorgte zugleich dafür, dass viele Spieler zur PS4 griffen. Spekulationen und Schätzungen zufolge wurden von der PS4 in etwa doppelt so viele Exemplare abgesetzt.

Ein entscheidender Moment des Übermutes

Offen ist nach wie vor die Frage, was uns mit der kommenden Konsolengeneration erwartet. Laut Sonys Shawn Layden, Oberhaupt der Worldwide Studios, solltet ihr nicht befürchten, dass Sony mit der PS5 wieder der Übermut packt. Man habe aus den Lektionen der Vergangenheit gelernt und die Fehler bei der PS3-Einführung hätten Sony letztendlich zu dem gemacht, was es heute ist.

„Die PlayStation 2 war ein Triumph der Branche. Sie bleibt eine der meistverkauften Konsolen aller Zeiten. Aber PlayStation 3 war der entscheidende Moment des Übermuts in der fast 25-jährigen PlayStation-Geschichte. Wie wir es manchmal nennen, war die PS3 unser Ikarus-Moment.“

Der anfängliche Misserfolg, den Sony mit der PS3 verbuchen musste, führt das Unternehmen auf die Tatsache zurück, dass man nicht auf die Kunden gehört habe. Zudem wurde eine Plattform veröffentlicht, die von vielen Entwicklern schwer zu verstehen war. Das Unternehmen agierte zudem träge und das PlayStation Network war unterentwickelt. Obendrauf kam die PS3 mit einem zu hohen Preis auf den Markt.

Wichtig war es laut Layden, dass Sony aus den Fehlern lernt. Und die PS4 sei ein erstes Resultat:

„Wir haben Entwicklern und Spielern zugehört. Wir hörten auf Mark Cerny, den leitenden Architekten der PS4. Wir haben die PS4 entwickelt, eine Konsole für Entwickler genauso wie für die Fans. Wir haben uns auf die Qualität unserer Spiele konzentriert und darauf geachtet, Titel zu entwickeln, die den Test der Zeit bestehen, wie es die besten Kunstwerke oft tun.“

Für die PS5 dürfte das bedeuten: Sony arbeitet derzeit an einer Konsole, mit der die Wünsche der Spieler erfüllt werden, mit der die Entwickler zufriedengestellt werden können und die mit einem nicht zu hohen Preis auf den Markt gebracht wird.

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