GameStop: Gerüchte über neues Konzept und Verkaufsstopp von PSN-Codes für Spiele
Für GameStop dürften die kommenden Jahre recht turbulent werden. Der digitale Spielemarkt wächst weiter und viele Unternehmen bereiten sich auf die Cloud-Zukunft vor. Gerüchten zufolge arbeitet der Spielehändler an einem neuen Konzept und muss zugleich auf den Verkauf von PSN-Codes für Spiele verzichten.
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GameStop: Gerüchte über neues Konzept und Verkaufsstopp von PSN-Codes für Spiele
GameStop arbeitet Berichten zufolge an einem Konzeptwechsel.

Die erfolgreichsten Jahre von GameStop scheinen der Vergangenheit anzugehören. Erst kürzlich sprangen potentielle Käufer ab, da diese offenbar auf lange Sicht keine Lebensfähigkeit des Unternehmens sahen. Und da der digitale Spieleverkauf weiterhin an Relevanz zunimmt, scheint die Prognose für GameStop in den kommenden Jahren noch schlechter zu werden.

Mit GameStop 2.0 in die Zukunft?

Einem aktuellen Bericht von Venturebeat zufolge möchte GameStop dem befürchteten Abschwung aber nicht tatenlos zusehen. Mit George Sherman wurde ein neuer Chief Executive Officer gefunden und den Quellen der Publikation zufolge arbeitet das Unternehmen an einer Art GameStop 2.0. Im Zuge der Initiative soll sich die Kette von einem reinen Spielehändler hin zu einer „kulturellen Erfahrung“ bewegen.

Ein Teil der Zukunft von GameStop seien Mitgliedschafts-Programme und PowerUp-Belohnungen, die zu besseren Preisen beim Ankauf und Eintausch von Spielen führen. Auch ein stärkerer Fokus auf den Verkauf von Merchandise solle dabei behilflich sein, das wirtschaftliche Überleben von GameStop zu sichern.

Gleichzeitig werden den Quellen zufolge in den Stores mehr TVs zum Einsatz kommen und die Läden zu einem Treffpunkt machen, an dem die Spieler die Games vor dem Kauf testen können. Die Bildschirme sollen letztendlich viele der GameStop-Werbeanzeigen ersetzen. Bestätigt sind die Angaben von Venturebeat freilich nicht.

PSN-Codes für Spiele sollen aus dem Handel verschwinden

Auch die Information, die der Insider Wario64 seit einigen Stunden verbreitet, muss mit der nötigen Vorsicht genossen werden. Laut seiner Aussage habe Sony Interactive Entertainment unter anderem die Gaming-Handelskette GameStop darüber informiert, dass im Einzelhandel künftig keine weiteren PSN-Codes für Spiele vertrieben werden.

Zugleich sollen die sich bereits im Umlauf befindlichen PSN-Codes ungültig gemacht werden. Das bedeutet natürlich, dass digitale Spiele fortan nur noch über den PlayStation Store erworben werden können.

Ausgenommen seien PSN-Codes für Spiele-Addons oder PSN-Guthaben. Sie sollen weiterhin bei GameStop angeboten werden. Im Gegenzug werde  GameStop die Möglichkeit erhalten, flexible Summen an PSN-Guthaben zu verkaufen. Damit sollen die Kunden des Unternehmens die Möglichkeit erhalten, die Erlöse aus dem Verkauf ihrer gebrauchten Spiele in ein Guthaben zu verwandeln, das sie im PlayStation Store ausgeben können.

Auch wenn noch keine weiteren Informationen dazu vorliegen, ist es sehr wahrscheinlich, dass auch andere Händler von Sonys Strategieänderung betroffen sind. Es bleibt aber dabei: Offiziell bestätigt sind die heutigen Angaben nicht.

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