Nintendo: Mobile-Partner werden bei der Integration von Mikrotransaktionen eingeschränkt
Nachdem Nintendo vor wenigen Jahren in den Mobile-Markt eingestiegen war und Spiele für iOS und Android veröffentlicht hatte, wurde befürchtet, dass das Unternehmen auf überzogene Mikrotranskationen setzen würde. Tatsächlich hat Nintendo seine Partner dazu angehalten, die Mikrotransaktionen so gering wie möglich zu halten.

In den letzten Jahren hat sich Nintendo mit Titeln wie „Super Mario Run“, „Fire Emblem Heroes“ oder auch „Dragalia Lost“ in den Mobile-Markt vorgewagt. All diese Spiele sind zumeist kostenlos spielbar oder können zumindest kostenlos begonnen werden, sodass die Spieler auf Mikrotranskationen zurückgreifen können, wenn sie schnell Fortschritte erzielen möchten.

Nintendo schränkt Mikrotransaktionen ein

In einem aktuellen Bericht des Wall Street Journals wird herausgestellt, dass Nintendo einen kundenfreundlicheren Angang an diese meist ausgenutzten Geschäftspraktiken verfolgt. So kann es in anderen Spielen vorkommen, dass die Spieler drei- oder gar vierstellige Beträge investieren, um Fortschritte zu machen.

Allerdings soll Nintendo seinen Mobile-Partnern die Anweisung gegeben haben, dass man die Spiele entsprechend anpasst, um die möglichen Mikrotransaktionen zu limitieren. Man möchte verhindern, dass die loyalen Fans unnötig viel Geld investieren. Dies kommt sowohl dem Spieler als auch Nintendos Image zugute. Ein Firmensprecher von CyberAgent, Mutterkonzern hinter „Dragalia Lost“-Entwickler Cygames, sagte:

„Nintendo ist nicht daran interessiert, mit einem einzigen Smartphone-Spiel große Einnahmen zu machen. Wenn wir das Spiel alleine verwalten würden, hätten wir eine Menge mehr gemacht.“

Somit kann man hoffen, dass Nintendo diese Geschäftspolitik weiterhin verfolgt, sodass die Spieler nicht abgezockt werden.

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