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Sony: Verkauf von PS4-Download-Codes über Händler wird eingestellt
Sony hat bestätigt, dass digitale PS4-Spiele nicht länger über den Handel verkauft werden. Die neue Regelung greift ab dem 1. April 2019. Ausgenommen sind DLCs, Addons, Guthabenkarten und Season Pässe
PS4
Sony: Verkauf von PS4-Download-Codes über Händler wird eingestellt
Digitale Spiele können in Kürze offenbar nur noch im PlayStation Store gekauft werden.

Nach vorangegangenen Gerüchten hat Sony bestätigt, dass Einzelhändler wie GameStop ab dem 1. April 2019 keine digitalen Download-Codes für PlayStation 4-Spiele verkaufen dürfen. Die Neuigkeit, die Ende der vergangenen Woche erstmals über ein durchgesickertes Memo verbreitet wurde, bedeutet, dass die digitalen Versionen von Spielen nur noch im PlayStation Store erworben werden können.

Sony gab zugleich bekannt, dass nicht nur GameStop aus dem Downloadcode-Geschäft ausgeschlossen wird, sondern alle Einzelhändler. In der vergangenen Woche beschränkte sich das Memo noch auf die genannte Einzelhandelskette. In einem Statement gegenüber The Verge erklärte Sony:

„Wir können bestätigen, dass Sony Interactive Entertainment ab dem 1. April 2019 keine Vollspiele mehr über das Global Digital at Retail-Programm von SIE anbieten wird. Diese Entscheidung wurde getroffen, um die wichtigsten Geschäftsbereiche weltweit weiter auszurichten.“

Guthabenkarten und Season Pässe weiterhin erhältlich

Um Vollpreisspiele und Premium-Editions zu unterstützen, möchte das Unternehmen bei ausgewählten Einzelhändlern verbesserte Konditionen einführen. DLC, Addons, virtuelle Währung (also PSN-Guthabenkarten) und Season Pässe sollen weiterhin als Codes im Handel angeboten werden.

Falls ihr nach dem 1. April 2019 ein digitales Spiel erwerben möchtet, müsst ihr also nicht zwingend im PlayStation Store bezahlen, sondern könnt Guthabenkarten im stationären Handel erwerben und dann eurem Konto gutschreiben. Es scheint zudem, dass Sony bei ausgewählten Händlern für den Kauf digitaler Deluxe-Editions besondere PSN-Credit-Optionen anbieten möchte. Hierzu liegen allerdings noch keine Einzelheiten vor.

Auch sind noch ein paar Fragen offen. Beispielsweise ist nicht zweifelsfrei klar, ob Amazon oder andere Online-Einzelhändler, die digitale Versionen von PS4-Spielen verkaufen, von der Richtlinienänderung betroffen sind. Außerdem ist nicht bekannt, was das Ganze für die Online-Komponenten von Unternehmen wie Best Buy und GameStop bedeutet und ob diese Websites noch zugelassen werden. Sony dürfte in Kürze für Klarheit sorgen.

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