Stadia: Erfordert knapp 30 Megabits pro Sekunde – Reicht euer Internet?
Googles Phil Harrison hat einige weitere Informationen zu der neuesten Streaming-Plattform Stadia verraten. Dabei ging er auch auf die Sorgen rund um die Downloadrate ein.

Im Laufe des gestrigen Abends hatte Google mit Stadia einen neuen Streaming- und Cloud-basierten Dienst angekündigt, mit dem man hochqualitative Spiele auf allen möglichen Plattformen spielen kann. So sollen die Spiele in 4K und 60 fps auf Tablets, Smartphones. Laptops und Desktops dargestellt werden und auch eine HDR- sowie Surround Sound-Unterstützung bieten.

Die Technik entwickelt sich weiter

In einem aktuellen Interview hat Phil Harrison, Vizepräsident und General Manager von Google, über die Internetgeschwindigkeit gesprochen, die die Nutzer für Stadia benötigen werden. So sagte Harrison:

„Wir waren in der Lage eine Menge davon mit unserem Project Stream-Test im letzten Jahr zu testen, beginnend im vergangenen Oktober. Um 1080p, 60 Bilder pro Sekunde zu erhalten, wurden knapp 25 Megabits pro Sekunde benötigt. In der Tat nutzen wir weniger als das, aber das ist der Punkt, an den wir unser benötigtes Limit gesetzt haben. Aber mit Innovationen, die wir seitdem auf der Streamer-Seite und der Kompressionsseite gemacht haben, werden wir in der Lage sein zu 4K zu gelangen und die Bandbreite nur auf knapp 30 Megabits pro Sekunde zu erhöhen.“

Des Weiteren wird betont, dass man eine niedrige Auflösung erhält, wenn man eine niedrigere Bandbreite hat. Man wird die passende Bandbreite für die Infrastruktur bieten, die man hat. Via Chromecast kann man über den Fernseher spielen, auch wenn man dafür einen Stadia-Controller benötigen wird. Auf dem PC kann man auch einen USB-Controller verwenden.

Außerdem wurde Harrison auf die Langlebigkeit von Stadia angesprochen. Wird Google die Plattform auch aufrechterhalten, wenn sie nicht sofort den gewünschten Erfolg erzielt?

„Ich verstehe die Sorge, aber ich denke, dass man sich nur das Maß an Investitionen anschauen muss, die wir getätigt haben und weiterhin in Stadia tätigen werden. Dies ist keineswegs ein triviales Projekt. Dies ist ein sehr, sehr bedeutender Cross-Company-Aufwand, die nicht nur mein Team betrifft, sondern sich auch auf YouTube, unsere technische Infrastruktur und Network-Teams ausbreitet. Es repräsentiert tausende Leute, die in diesem Geschäft arbeiten.“

Im Sommer möchte man sich auch zur Preisgestaltung äußern. Schließlich ist noch nicht bekannt, wie teuer Stadia für die Nutzer sein wird.

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