Stadia: Was denkt Microsofts Phil Spencer über die Enthüllung? Angeblich eine interne E-Mail geleakt
Wie die Kollegen von Thurrott berichten, wurde der Redaktion eine interne E-Mail von Microsoft zugespielt. In dieser soll sich Phil Spencer, das Oberhaupt von Microsofts Gaming-Sparte, über die gestrige Ankündigung von Stadia auslassen.

Im Zuge der Game Developers Conference 2019 enthüllte der US-Internet-Gigant Google im Laufe des gestrigen Abends Stadia.

Bei Stadia haben wir es mit einer ambitionierten Streaming-Plattform zu tun, die noch in diesem Jahr in den USA, Kanda und großen Teilen Europas an den Start gebracht werden soll. Eigenen Angaben zufolge wurde den Redakteuren von Thurrott eine interne E-Mail von Microsoft zugespielt. In dieser soll sich Phil Spencer, das Oberhaupt von Microsofts Gaming-Sparte, an seine Mitarbeiter gewendet und ihnen seine Gedanken zur gestrigen Enthüllung von Stadia mitgeteilt haben.

Microsoft sieht sich auf seinem Weg bestätigt

Laut der Mail, deren Echtheit bisher nicht von Microsoft bestätigt wurde, wohnten Phil Spencer und sein Team der Enthüllung von Stadia bei. Zudem heißt es unter anderem, dass sich Phil Spencer durch die Ankündigung von Stadia in seinem Weg, der mit Project xCloud eingeschlagen wurde, bestätigt sieht.

„Heute sahen wir, wie ein großer Technologiekonkurrent in den Spiele-Markt eingetreten ist und die notwendigen Voraussetzungen für den Erfolg als Content, Community und Cloud geschaffen hat. Ihre Ankündigung brachte keine Überraschungen mit sich. Aber ich war von der Nutzung von YouTube, dem Einsatz vom Google Assistant und dem neuen WiFi-Controller beeindruckt“, so Spencer weiter.

„Allerdings möchte ich auf uns zurückkommen. Wir haben wirklich gute Arbeit geleistet, um uns an die Position zu bringen, an der wir im Wettbewerb um zwei Milliarden Spieler auf der ganzen Welt stehen. Google hatte heute einen großen Auftritt. In ein paar Monaten auf der E3 treten wir groß auf.“

„Wir müssen flexibel bleiben und weiterhin unsere Kunden in den Mittelpunkt stellen. Wir haben den Content, die Community, das Cloud-Team und die Strategie. Wie ich schon länger sage, dreht sich alles um die Umsetzung. Das gilt seit heute noch mehr.“

Quelle: Thurrot

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