Tekken 7: Katsuhiro Harada möchte Kontroversen nicht mehr aus dem Weg gehen
Game Director Katsuhiro Harada betonte auf Twitter, dass er nicht mehr die Absicht hat, auf jede einzelne Personen-Gruppe Rücksicht zu nehmen. In diesem Zusammenhang könnte die "Tekken"-Reihe wieder Charakter-Designs erhalten, die für Aufregung sorgen.

Die Charaktere der „Tekken“-Reihe sorgten in der Vergangenheit hin und wieder für Kritik. Auslöser waren Klischeevorstellungen. Mal waren sie einigen Zeitgenossen sexuell zu aufreizend und ein anderes Mal wurde bemängelt, dass die Charaktere nicht politisch korrekt dargestellt werden.

Der Game Director Katsuhiro Harada widmete sich auf Twitter diesem Thema. Zunächst wurde dort die Möglichkeit hinterfragt, einen Vikinger-Charakter in die Reihe einzuführen. Aber auch an dieser Stelle wurde die Machbarkeit hinterfragt. Immerhin könnte ein solcher Charakter eine Klischeevorstellung bedienen, sodass sich einige Personen angegriffen fühlen.

Laut der eigenen Aussage hat Harada aber keine Lust mehr, sich darüber Gedanken zu machen, ob er irgendwo anecken könnte. In diesem Zusammenhang betonte er sarkastisch, dass am besten alle Menschen auf der Welt einfarbige T-Shirts und Jeans tragen sollten. Somit könnte sich niemand von irgendeinem besonderen Design angegriffen fühlen.

Für die „Tekken“-Serie dürfte die neue Einstellung bedeuten, dass in Zukunft wieder einige besondere Charaktere integriert werden, die nicht jedem gefallen werden. Dazu könnte der Känguru-Kämpfer Roger Jr. als DLC-Charakter für „Tekken 7“ zählen. Denn bisher hieß es noch, dass Roger Jr. nicht in das Spiel integriert wird, da eine Kontroverse mit Tierschutzaktivisten droht.

Neue Inhalte wird es offenbar geben: Nachdem das Interesse an „Tekken 7“ weiterhin groß ist und die DLC-Season 2 abgeschlossen wurde, betonten die Entwickler, dass sie das Momentum mit einer dritten Season aufrecht halten wollen.

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