The Division 2: Einsteiger-Tipps für den richtigen Start – Deckung, Waffen, Skills, Looten
Die richtige Ausrüstung, die passenden Vorteile und die ideale Spielweise: Unser Beginner's Guide hilft euch bei ersten Problemen mit „Tom Clancy's The Division 2“ weiter.

Washington D.C. benötigt eure Unterstützung. Sechs Monate nach dem Ausbruch der Pandemie herrscht Chaos in der US-amerikanischen Hauptstadt. „The Division 2“ bietet monströsen Umfang und knallharte Feuergefechte, überfordert aber anfangs mit vielen Funktionen und extrem wenig Erklärungen. Wir bringen etwas Licht ins Dunkel und helfen mit unserem Einsteiger-Guide weiter.

Die Deckung ist euer Freund

„The Division 2“ ist – wie schon sein Vorgänger – ein reinrassiger Deckungsshooter. Sobald ihr euch im offenen Feld steht und ins Sperrfeuer geratet, nehmt ihr massiven Schaden. Klemmt euch stattdessen lieber an Mauern, Kisten und andere in den Gebieten verteilte Kisten. Auch „Stellungswechsel“ solltet ihr niemals manuell durchführen. Benutzt dafür lieber das Fadenkreuz: Visiert euer Ziel an und haltet die Aktionstaste gedrückt. Euer Agent sprintet geduckt in Deckung und nimmt so weniger Schaden.

Aber Vorsicht: Die Gegner-KI hat im Vergleich zum ersten Teil mächtig zugelegt. Hyeenas, True Sons und Outcasts flankieren euch oder sorgen mit Granaten oder Molotowcocktails für Probleme. Ebenfalls extrem gefährlich: Runner dröhnen sich erst mit Drogen voll und stürmen dann auf euch zu. Oftmals genügen nur zwei Schläge und eure Panzerung ist Geschichte. Unser Tipp: Rollt euch aus der Gefahrenzone und scheut auch nicht vor einem taktischen Rückzug zurück. Bringt ausreichend Raum zwischen euch und die Konkurrenz. Nur so könnt ihr präzise Treffer landen.

Wichtig: Während sich eure Gesundheit bis zu einem gewissen Prozentsatz wieder regeneriert, müsst ihr eure Rüstung manuell wiederherstellen. Greift zu diesem Zweck wahlweise auf Reparaturdrohnen oder Kits zurück.

Kenne den Feind

Mit drei Fraktionen und unzähligen Gegnertypen fährt „The Division 2“ große Vielfalt und zum Teil auch schwere Geschütze auf. Feindliche Soldaten tragen nun auch klar erkennbare Schutzwesten und Panzerungen, besitzen aber auch Schwachstellen. Gerade Elite-Soldaten schleppen nur allzu gerne eine kleine rote Kiste mit Sprengkörpern mit sich herum.

Präzise Treffer sorgen für gewaltige Explosionen und lenken die Brocken vorübergehend ab. Andere Soldaten sind dank Helmen immun gegen Kopfschüsse. Achtet also auf das Treffer-Feedback, das euch anzeigt, ob ihr Schaden anrichtet oder lediglich die Panzerung bearbeitet. Jeder Widersacher besitzt seine Schwächen und wenn es nur die Füße oder die Arme sind.

Die richtige Waffen für jeden Anlass

Grundsätzlich finden drei Waffen in eurem Arsenal Platz – abseits der Fähigkeiten und Spezialisierungen. Welche Ballermänner ihr einsetzt, hängt stark von eurer persönlichen Spielweise und davon ab, ob ihr alleine oder im Team zockt. Solisten sollten eine möglichst ausgeglichene Kombination wählen. In der Testphase etwa nutzten wir ein Standard-Gewehr wie das M4 in Kombination mit einer Schrotflinte wie der ACS-12 oder einem LMG.

Achtet für die Lang- und Mitteldistanz insbesondere auf die Faktoren Stabilität und Präzision. Instabile Waffen besitzen einen extrem starken Rückschlag und verhindern so das Setzen von gleich mehreren guten Treffern.Variiert auch eure Angriffstaktiken und benutzt Granaten, um Gegner aus ihrer Deckung zu sprengen. Neben offensichtlichen Faktoren wie der Präzision oder dem Maximalschaden besitzen gerade seltene Waffen immer zusätzliche Eigenschaften, die beispielsweise eure Fähigkeiten und deren Wirksamkeit oder Cooldown beeinflussen. Oftmals lohnt sich ein zweiter Blick auf die Statistiken.

Welche Skills benötige ich?

Die Auswahl der Fertigkeiten hängt natürlich stark davon ab, ob ihr solo oder im Team spielt. Einsame Wölfe sollten einen der zwei Slots für ein Unterstützer-Skill wie beispielsweise die Reparaturdrohne freihalten. In heftigen Feuergefechten ist das Werkzeug schneller als ein normales Rüstungs-Kit. Den zweiten Platz empfehlen wir schließlich für ein Geschütz oder eine der anderen Offensivwaffen.

Die Suchermine mit Luftdetonation hat sich als ähnlich effektiv erwiesen wie der Chem.-Werfer der Marke Feuerteufel. Achtet vor allem auf die Abklingzeiten. Der „Stecher“-Drohnenstock ist zwar gerade gegen Elite-Truppen sehr effektiv, benötigt aber furchtbar lange, ehe er wieder einsatzbereit ist. Er ist wirklich nur etwas für den Mehrspielerbetrieb.

Insider-Tipp: Mit der rechten Schultertaste (RB / R1) könnt ihr bereits verwendete Fähigkeiten zerstören und reduziert so den Cooldown.

Und welche Vorteile soll ich zum Start auswählen?

Vorteile schaltet ihr mit Hilfe von SHD-Technik frei. Deren Standpunkte erhaltet ihr, sobald ihr Safehouses in den jeweiligen Sektoren erobert und dort die Daten sichert. Die Safehouses sind daher eure erste und wichtigste Anlaufstelle in den Gebiet.

Die Vorteile wiederum erweitern vor allem euer Inventar, bringen euch aber auch einige handfeste Vorteile. Seid ihr auf der Suche nach XP-Boosts, solltet ihr zunächst „Kopfschuss-Auszeichnung“, „Multikill-Auszeichnung“, „Schwachpunkt-Auszeichnung“ sowie die darauf folgenden Vorteile aktivieren. Sie bringen euch stetig kleine EP-Boni und helfen so beim Aufleveln.

Gerade für Einzelspieler empfehlen wir zudem die Erweiterungen für Reparaturkits und Granaten. Bei längeren Missionen oder kniffeligen Bosskämpfen gegen die Reserven ansonsten allzu schnell zur Neige. Erst danach solltet ihr euch um Munition, Vorräte und die verschiedene Mods kümmern.

Looten, leveln und Washington wieder aufbauen

In Sachen Missionsauswahl raten wir zunächst zum Durchmarsch durch die Hauptmissionen und erst später der Nebenaufträge. Allerdings solltet ihr gerade in der Anfangsphase euer Augenmerk auf Kontrollpunkte legen. Die Eroberung dieser Lager kostet zwar aufgrund der Gegnerdichte Zeit und Nerven, jedoch gibt es eine doppelte Belohnung. Mit dem Einnehmen der Basis erhaltet ihr Erfahrungspunkte und Zugang zum Vorratsraum. Im Anschluss könnt ihr die Kontrollpunkte zudem mit gesammelten Gegenständen wie Wasser, Nahrung oder anderen Objekten unterstützen. Als Belohnung gibt es erneut zusätzliche Erfahrungspunkte.

Überflüssige Gegenstände könnt ihr entweder zerlegen, verkaufen oder auch bei Projekten spenden. Letzteres ist ebenfalls – in Verbindung mit bestimmten Zusatzaufgaben – eine gute Option zum Aufleveln. Oftmals erhaltet ihr für erledigte Projekte auch Blaupausen zum Bau neuer Ausrüstrungsgegenstände. Auch wenn das Crafting aufgrund des vielen Loots längst nicht mehr eine so dominante Rolle wie im Vorgänger einnimmt, so bleibt es doch ein wichtiger Faktor. Schaut also immer wieder in der Werkstatt in der Operationsbasis vorbei.

Wann soll ich in die Dark Zone?

Bevor ihr die Dark Zones überhaupt betreten dürft, müsst ihr zunächst den DZ-Offizier im Verlauf der Geschichte rekrutieren. Danach steht einem Ausflug in diesen Bereich nicht mehr im Wege. Denn im Gegensatz zum Vorgänger findet ihr auch „normale“ Beute, die ihr nicht ausfliegen und sofort behalten könnt. Wenn ihr also euer Arsenal und euren Charakter aufstocken möchtet, geht sofort in die Dark Zone, sobald diese verfügbar ist und klappert ein Wahrzeichen nach dem anderen ab. Nur so erhaltet ihr wirklich schnell die beste Ausrüstung und macht flotten Fortschritt.

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