Dragon Age 4: Entwicklung wurde nach zwei Jahren komplett neugestartet
Die Entwicklung des neuesten "Dragon Age"-Titels hat einigen Höhen und Tiefen erlebt. Im Vergleich zum ersten Konzept hat sich einiges verändert.

Im vergangenen Dezember hatten Electronic Arts und BioWare offiziell bekanntgegeben, dass sie mit den Arbeiten an dem Fantasy-Rollenspiel „Dragon Age 4“ begonnen haben. Nachdem Kotakus Jason Schreier in den letzten Wochen mehrere Artikel rund um den Zustand von BioWare sowie die Entwicklung von „Anthem“ veröffentlicht hatte, wirft er dieses Mal einen Blick auf „Dragon Age 4“.

Das Team musste mehrfach bei anderen Projekten aushelfen

Nachdem BioWare die Entwicklung der Erweiterungen von „Dragon Age: Inquisition“ abgeschlossen hatte, begann man mit den Arbeiten an einem „Dragon Age“. Allerdings wurden Teile des Teams zu anderen Projekten gerufen, womit die Entwicklung schnell ins Stocken geriet. Einige Entwickler kümmerten sich um die Arbeiten an „Mass Effect Andromeda“, während Mark Darrah und Mike Laidlaw weiterhin an „Joplin“ arbeiteten. „Joplin“ war der Codename für ein neues „Dragon Age“.

Als das Team der beiden hochrangigen Entwickler im Jahre 2016 bei „Mass Effect Andromeda“ aushelfen musste, um den Titel in der einen oder anderen Art und Weise noch zu retten, wurden die Arbeiten an „Joplin“ bis zur Veröffentlichung des Sci-fi-Rollenspiels auf Eis gelegt Doch sollte dies nicht die einzige Unterbrechung bleiben.

Im Oktober 2017 musste man die Arbeiten an „Joplin“ abbrechen, da der Großteil des Teams der Entwicklung von „Anthem“ zugeteilt wurde. Wie letztens berichtet wurde, hatte man bis Anfang 2018 erst eine einzige Mission erschaffen, weswegen jede Hilfe willkommen war. Nur ein kleines Team begann unter dem Codenamen „Morrison“ mit der Entwicklung eines neuen „Dragon Age“-Abenteuers, das sich als „Dragon Age 4“ herausstellen sollte.

Im Vergleich zu „Joplin“ setzt man beim neuen Projekt auf mehr Live-Service-Komponenten. Zudem nutzt man die Tools und die Codebasis von „Anthem“ für die Entwicklung. Es ist weiterhin unklar, wie viel von „Joplin“ beibehalten wurde. Schließlich soll sich „Dragon Age 4“ weiterhin in einem frühen Entwickliungsstadium befinden. Somit kann auch nicht gesagt werden, wie stark die Online-Komponenten ausfallen werden. Mehrere BioWare-Entwickler hatten betont, dass man die Marke nicht vollständig auf den Kopf stellen wird.

Weitere interessante Aussagen zu der Entwicklung des neuesten Fantasy-Rollenspiels kann man bei den Kollegen von Kotaku entdecken. Die bisherigen Berichte der letzten Wochen stellten sich im Nachhinein als wahr heraus.

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