God of War: Funktionen der Zugänglichkeit hatten auf Cory Barlogs kreative Vision nie einen negativen Einfluss
Der "God of War"-Entwickler Cory Barlog hat sich zu der jüngsten Debatte rund um die Zugänglichkeit von Spielen geäußert. Demnach sei seine kreative Vision nie von diesen Funktionen beeinflusst worden.
PS4

Im Laufe der Entwicklung eines Videospiels werden zahlreiche Entscheidungen getroffen, die die Spielerfahrung, die letzten Endes im heimischen Wohnzimmer auf dem Fernseher erlebt werden kann, grundlegend beeinflussen. Dabei stellt vor allem die Zugänglichkeit einen entscheidenden Punkt dar, da sie bestimmt, wie viele Spieler Spaß mit einem Spiel haben könnten.

Dabei ist vor allem der Schwierigkeitsgrad ein Streitthema. Während Entwickler wie From Software stets einen gnadenlosen Weg einschlagen und den Spielern eine saftige Herausforderung bieten, gehen andere Entwickler Kompromisse ein und stellen auch mehrere Schwierigkeitsgrade zur Verfügung. Zudem umfasst die Zugänglichkeit auch eine Barrierefreiheit für Spieler mit Einschränkungen.

Nachdem das Forbes-Magazin auf Basis des hohen Schwierigkeitsgrades von From Softwares Action-Adventure „Sekiro: Shadows Die Twice“ eine Debatte losgetreten hatte, hat sich Cory Barlog, Game Director hinter „God of War“, zu Wort gemeldet und betont, dass die Zugänglichkeit nie seine kreative Vision eingeschränkt habe. Im Wortlaut heißt es:

„Zugänglichkeit war und ist niemals ein Kompromiss für meine Vision. Für mich steht Barrierefreiheit nicht im Gegensatz zu der kreativen Vision eines anderen, sondern es ist vielmehr ein wesentlicher Aspekt jeder Erfahrung, die möglichst viele Menschen erreichen soll.“

Somit sollte man immer bedenken, dass unter der Zugänglichkeit auch Untertitel, visuelle Hinweise für Personen mit Schwerhörigkeit, Unterstützung für Rot-Grün-Schwäche, individuelle Steuerungsoptionen und weitere Funktionen zählen, die den Spielern helfen sollen.

Quelle: Play3

(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.