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PS4: Publisher beschwert sich über Sonys Crossplay-Politik
Der Publisher nWay - unter anderem für Power Rangers: Battle for the Grid" verantwortlich - hat sich über die Crossplay-Politik von Sony Interactive Entertainment beklagt. Laut der Aussage des Unternehmens habe sich der PS4-Hersteller noch nicht vollständig geöffnet.
PS4

Sony hat im vergangenen Jahr das PlayStation Network geöffnet und lässt seitdem Crossplay-Aktivitäten mit Spielern auf anderen Konsolen zu. Zumindest ein bisschen. Denn noch immer beschweren sich Entwickler und Publisher darüber, dass sie die Crossplay-Features nicht wie gewünscht in ihre Spiele bringen können.

Zuletzt hat sich Taehoon Kim, der CEO von nWay, auf der PAX East 2019 über Sonys Verhalten beklagt. Laut seiner Aussage ist das Crossplay bisher nicht etwas, das „ganz da“ ist, da sich einer der Konsolenhersteller nicht vollständig öffnet. Kim im Wortlaut:

„Im Moment ist es noch nicht vollständig da, denn eine der größten Plattformen da draußen, Sony, öffnet sich immer noch nicht vollständig. Sie hatten einige Ausnahmen mit einer Handvoll von Spielen wie Fortnite und Rocket League gemacht. Aber sie haben dann gesagt, sie müssen beurteilen, ob sie andere Spiele genehmigen können oder nicht. Sie bekommen viel Druck, sich zu öffnen.“

Laut der Einschätzung von Kim ist Crossplay ein Thema, das an Relevanz zunimmt. Denn die Freunde, die gemeinsame Sielsessions in Angriff nehmen wollen, favorisieren nicht immer das gleiche Spielsystem. Auch innerhalb einer Familie kann die vermeintliche Crossplay-Blockade das gemeinschaftliche Spielen beschränken. Denn wer besitzt schon vier PS4-Konsolen.

„Die Leute wollen mit ihren Freunden spielen. Und nicht alle eure Freunde werden auf derselben Plattform sein wie ihr. Das zu können, ist großartig. Auch Familien spielen gerne zusammen.

Bei Spielen wie Vainglory und Fortnite haben wir gesehen, dass eine ganze Familie vielleicht zusammen spielen möchte, aber niemand besitzt vier PlayStations. Papa wird auf dem iPad spielen, ein Kind ist auf der PS4, ein anderes Kind ist auf seinem Handy. Diese Art von Gameplay ist nur durch Crossplay möglich.“

Mehr: Borderlands 3: Das sagt 2K zum Crossplay-Support

Sony betonte im vergangenen Februar, dass das Crossplay nicht blockiert wird. Zugleich legte Sonys Shawn Layden den Entwicklern nahe, sich bei ihren PlayStation Account Managern zu melden.

Layden weiter: „Ich glaube momentan nicht, dass es einen Gating-Faktor gibt. Ich denke, sie sind offen für Vorschläge, weil die Fortnite-Sache ziemlich gut funktioniert hat.“ Unseren kompletten Bericht zu seiner Aussage lest ihr hier.

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