Star Wars Jedi Fallen Order: Amy Hennig ist von Electronic Arts‘ Sinneswandel überrascht
Nach der jüngsten Ankündigung von "Star Wars: Jedi Fallen Order" hat sich Amy Hennig zu Wort gemeldet, da Electronic Arts doch auf den Singleplayer-Zug zurückgesprungen ist.

Im Rahmen der Star Wars Celebration 2019 hatten Electronic Arts und Respawn Entertainment mit „Star Wars: Jedi Fallen Order“ ein neues Actionspiel angekündigt, das am 15. November 2019 für die PlayStation 4, Xbox One und den PC erscheinen soll.

Interessanterweise hat Electronic Arts bestätigt, dass es sich bei „Star Wars: Jedi Fallen Order“ um ein reines Singleplayer-Abenteuer handelt, das vollständig auf Mikrotransaktionen und Lootboxen verzichtet. Diese sollen laut aktuellen Aussagen auch nie den Weg ins Spiel finden, obwohl Electronic Arts in den letzten Jahren mehrfach den Tod von Singleplayer-Spielen ausgerufen und Live-Service-Dienste gepriesen hatte.

„Es ist komisch“

Vor allem Amy Hennig, die Schöpferin der „Uncharted“-Reihe, ist von dem Umdenken des Publishers überrascht, nachdem sie bei Visceral Games an einem Third-Person Action-Adventure namens „Ragtag“ auf Basis der „Star Wars“-Marke gearbeitet und Electronic Arts sowohl das Studio als auch das Projekt eingestampft hatte. Ihr Projekt wurde damals intern vor allem dafür kritisiert, dass es ein zu klares Singleplayer-Abenteuer ist.

In einem Kommentar gegenüber Eurogamer schien Hennig nach der Ankündigung von „Star Wars: Jedi Fallen Order“ etwas perplex zu sein.

„Es ist komisch! Ich muss ehrlich mit euch sein. Ich meine, es kommt von dem EA Star Wars-Twitteraccount […], aber ich weiß nicht, ob es vorbehaltlos auf vorherige Kommentare verweist, die sie getroffen haben, nachdem unser Projekt eingestellt wurde. […] Ich weiß nicht, woher der Sinneswandel kommt, da dies sehr deutlich kein akzeptabler Plan war, als wir an Ragtag gearbeitet hatten. Aber wisst ihr, Dinge ändern sich.“

Man habe im Sommer 2017 entschieden, dass „Ragtag“ eingestellt wird, ehe im Oktober 2017 die offizielle Ankündigung seitens Electronic Arts folgte. Dies sei inzwischen fast zwei Jahre her und in der Zeit habe sich eine Menge verändert, da es einen starken öffentlichen sowie lautstarken Aufschrei der Spieler gegeben hatte, nachdem Electronic Arts das Interesse an Singleplayer-Spielen heruntergespielt hatte.

Da kann man nur hoffen, dass Electronic Arts‘ Sinneswandel keine Eintagsfliege ist und der Publisher auch in Zukunft Singleplayer-Spielen eine Chance gibt.

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