Switch: Nintendo verspricht bekannte Handheld-Serien und äußert sich zu Kooperationen
Nintendo hat in der vergangenen Woche weitere Einzelheiten zur Unternehmensstrategie veröffentlicht. Unter anderem gaben die Japaner bekannt, dass bekannte Handheld-Serien auf die Switch kommen werden.

Nintendo hat in der vergangenen Woche die neusten Geschäftszahlen vorgelegt und zugleich Angaben zur weiteren Unternehmensstrategie gemacht. Unter anderem sprach das Unternehmen über Kooperationen mit anderen Unternehmen, neue Spiele und eine mögliche feindliche Übernahme, für die keine wirksame Strategie ausgearbeitet wurde.

Kooperation mit anderen Unternehmen

Im Zuge des Geschäftsberichtes wurde die Zusammenarbeit von Nintendo mit Amazon thematisiert. Dabei wurden Nintendo Switch Online-Codes an Twitch Prime-Mitglieder verteilt.

Laut Nintendos Präsident Shuntaro Furukawa werden derartige Kooperationen von Fall zu Fall entschieden. Sollte sowohl Nintendo als auch das Partnerunternehmen erkennen, dass die Zusammenarbeit Vorteile ergibt, dann könnte sie nach entsprechenden Verhandlungen in die Tat umgesetzt werden. Mögliche Kooperationspartner wurden nicht genannt.

Spiele bekannter Handheld-Serien

Darüber hinaus gab Nintendo bekannt, dass in diesem Geschäftsjahr mehr Switch-Spiele veröffentlicht werden, die auf bekannten Handheld-Serien des Unternehmens basieren. Auch darauf verwies der Firmenpräsident Shuntaro Furukawa.

Mehr: Nintendo Switch – Line-Up für 2019 mit unangekündigten Spielen und mehr Third-Party-Support

Von Investoren kam zunächst die Frage, warum für dieses Geschäftsjahr keine konkreten Pläne für den 3DS genannt wurden. Laut Furukawa sei der Nintendo 3DS weiterhin ein Einstiegs-Modell für die Kunden. Und auch eine stabile Nachfrage gebe es, sodass eine Einstellung des Gerätes unbegründet wäre.

Gleichzeitig sollen für die Switch im laufenden Geschäftsjahr mehr Spiele bekannter Handheld-Serien auf den Markt kommen. Darauf aufbauend können die Kunden zur Switch statt zum 3DS greifen.

Ohne Verteidigung gegen feindliche Übernahmen

Ein weiterer Punkt auf Nintendos Investorenkonferenz anlässlich des neusten Geschäftsberichtes waren Verteidigungsmaßnahmen gegen eine feindliche Übernahme durch andere Unternehmen. Wie der Firmenpräsident Shuntaro Furukawa einräumen musste, gibt es so etwas bislang nicht.

Das Unternehmen möchte weiterhin nach Möglichkeiten suchen, geeignete Abwehrmaßnahmen in Stellung zu bringen.

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