Borderlands 3: Soll nicht wie Destiny oder andere Live-Service-Spiele werden
Der Senior-Producer Anthony Nicholson betonte in einem aktuellen Interview, dass die Entwickler nie die Absicht hatten, "Borderlands 3" wie ein typisches Live-Service-Game aufzubauen. Reichlich Content wird es dennoch geben.
Borderlands 3: Soll nicht wie Destiny oder andere Live-Service-Spiele werden
"Borderlands 3" wird kein typisches Live-Service-Spiel.

Viele Ubisoft-Spiele basieren auf einem Live-Service, die „Destiny“-Reihe von Bungie wurde entsprechend konzipiert und auch EAs „Anthem“ soll langfristig unterstützt und monetisiert werden. Die Aufzählung lässt sich fortsetzen. Für einen Live-Service sprechen viele Gründe. Doch laut der Aussage des Senior-Producers Anthony Nicholson gab es im Fall von „Borderlands 3“ keinen Druck, den Loot-Shooter wie die anderen Live-Service-Games zu gestalten.

Gearbox möchte auf dem Kernfundament aufbauen

„Das war nie etwas, woran wir interessiert waren“, so seine Aussage. „Wir wollten das Kernfundament und das Kern-Gameplay, von denen wir wissen, dass sie funktionieren, nehmen und sie erweitern. Wir wissen, was wir gut können. Und wir wissen, was die Community und die Fans an der Borderlands-Serie mögen. Wir wollten nicht versuchen, diese Dinge völlig anders zu machen.“

Gearbox wollte die etablierten Elemente der „Borderlands“-Reihe aufgreifen und darauf aufbauen. Zugleich sollten die verschiedenen Stile wie Skill-Bäume verändert werden. Dabei kam die Frage auf, wie diese Skill-Bäume „größer, besser und länger“ gemacht werden können.

Im weiteren Verlauf des Interviews zeigte sich Nicholson diplomatisch. „Wir schätzen alle Loot-Shooter, die es dort draußen es gibt – wie wir alle Spiele spielen. Und wir lieben die Branche für all diese verschiedenen Dinge. Wir wollen uns einfach auf unseren eigenen Weg und das, was wir gut können, konzentrieren. Und wir versuchen, das zu tun, was wir für das Beste halten.“

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Der Produzent räumte allerdings ein, dass Gearbox einige Dinge von den Live-Service-Titeln und den Loot-Shootern der vergangenen Jahre gelernt hat. Das, was „Borderlands 3“ geprägt hat, seien jedoch mehr die großen Branchentrends und -verschiebungen als ein bestimmtes Spiel. Gearbox weiß zum Beispiel, dass die Spieler viele Inhalte wünschen. Also wird „Borderlands 3“ diese bieten.

Zunächst müsst ihr allerdings auf den Launch warten: „Borderlands 3“ wird am 13. September 2019 für PC, Xbox One und PlayStation 4 auf den Markt kommen.

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