Dying Light 2: Ihr müsst es mehrmals spielen, um alles zu sehen
Schon das erste "Dying Light" war recht umfangreich. Mit dem Sequel gehen die Entwickler von Techland einen Schritt weiter. Der Titel erhält so viele Inhalte und verzweigte Pfade, dass ihr "Dying Light 2" mehrmals spielen müsst, um alles sehen zu können.
Dying Light 2: Ihr müsst es mehrmals spielen, um alles zu sehen
Einen Termin gibt es für "Dying Light 2" bislang nicht.

Wie lange ihr mit einem Videospiel verbringen könnt, hängt maßgeblich von eurem Spielstil ab. Rast ihr durch die Spielabschnitte oder wollt ihr wirklich alles sehen? Falls ihr zur zweiten Gruppe gehört, stellt euch „Dying Light 2“ vor ein Problem. Denn wollt ihr den Titel mit der kompletten Komplexität erleben, müsst ihr mehrere Spieldurchläufe starten.

Dabei spielt die Tatsache eine Rolle, dass ihr mit euren Entscheidungen einen maßgeblichen Einfluss auf den Spielverlauf ausübt. Laut der Angabe von Kornel Jaskula, Produzent von „Dying Light 2“, hat jede von euch getroffene Entscheidung in den einzelnen Missionen einschlägige Konsequenzen. Damit verändert ihr die Zusammensetzungen innerhalb der Stadt, schaltet neue Spielmechaniken frei oder trefft unterschiedliche Bewohner.

Alternative Pfade

Im Spielverlauf von „Dying Light 2“ bedeutet das: Es eröffnen sich mehrere Möglichkeiten und alternative Pfade, denen ihr folgen könnt. Darauf aufbauend entwickelt Techland zahlreiche Inhalte, die von vielen Spielern aufgrund ihrer Entscheidungen gar nicht wahrgenommen werden können. Das führt sogar so weit, dass die Entwickler das Gefühl haben, an mehreren Spielen gleichzeitig zu arbeiten.

„Wir entwerfen das Spiel mit der Grundlage, dass einige Spieler Inhalte nicht sehen werden. Und für uns ist das in Ordnung“, so Jaskula, der zuversichtlich ist, dass die Käufer immer wieder zurückkehren werden, sei es alleine oder mit anderen Spielern im Koop-Modus.

„Dank der Vielzahl von Geschichten, Missionen, Inhalten und Ressourcen glauben wir, dass die Spieler immer wieder Lust haben werden, das Spiel erneut zu spielen oder zu versuchen, mit anderen Spielern im Koop-Modus zu spielen, um deren Welten zu sehen. Dies ist etwas, das wir zu Beginn der Entwicklung als Grundlage etabliert haben. Es ist eines unserer Designziele und es ist etwas, das wir stets im Hinterkopf behalten“, so der Produzent weiter.

Mehr: Dying Light 2 – Techland spricht über die unterschiedlichen Entwicklungen der Infizierten

„Dying Light 2“ wird aktuell für PlayStation 4, Xbox One und PC entwickelt. Einen Veröffentlichungstermin gibt es bislang nicht. Möglicherweise erfahren wir im Rahmen der kürzlich bestätigten E3 2019-Präsentation von „Dying Light 2“ etwas dazu.

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