Microsoft: Möchte die Gaming-Sicherheit verbessern – Pläne für die kommenden Monate
Microsoft hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Sicherheit aller Spieler zu schützen. In einem aktuellen Blogeintrag, der von Phil Spencer verfasst wurde, geht das Unternehmen näher darauf ein.
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Microsoft äußert sich in einem umfangreichen Blogeintrag zur Sicherheit bei Videospielen. Zunächst stehen darin die Vorteile auf dem Programm, die das Gaming zu bieten hat. So sollen Kinder mit Autismus neue Freunde finden, während das Gedächtnis von Alzheimerpatienten verbessert werden kann. Erwachsene sollen über das Spielen ihre Führungsfähigkeiten ausbauen, ihre Entscheidungsfindung verbessern und Stress abbauen.

Zudem verbessere das Gaming bei Kindern die Rechenfähigkeiten und Empathie. „Gaming ist das Tor zu diesen gefragten Fähigkeiten des 21. Jahrhunderts und den sogenannten STEM-Bereichen (Science, Technology, Engineering, Math). So machen Teenagermädchen, die Videospiele spielen, mit einer dreimal höheren Wahrscheinlichkeit einen akademischen Abschluss in diesen Feldern“, so Microsofts Spencer, Executive Vice President of Gaming.

Jahrelange Erfahrung im Bereich der Online-Sicherheit

Kommen wir zum eigentlichen Thema, die Sicherheit: Microsoft ist sich im Klaren darüber, das mit den Videospielen eine sichere Umgebung geschaffen werden muss. Und dieser Verantwortung möchte sich das Unternehmen stellen. Der Xbox-Anbieter hat laut der eigenen Angabe jahrelang Erfahrungen im Bereich der Online-Sicherheit gesammelt und möchte sich dazu verpflichten, die Sicherheit aller Spieler zu gewährleisten. Dabei spiele es keine Rolle, auf welcher Plattform sie unterwegs sind.

„Wir verpflichten uns, wachsam, proaktiv und schnell zu sein“, so Spencer. „Wir identifizieren Missbrauch und Missbrauchspotenziale auf unserer Plattform und beheben Probleme schnell. Wir sind bestrebt, die Zusammensetzung unseres Sicherheitsteams so zu erweitern, dass wir zukünftige Sicherheitsprobleme und -lösungen noch besser erkennen können. Da Hass und Belästigung keinen Platz im Gaming finden sollten, haben wir eine aktualisierte Version unserer Xbox Community-Standards veröffentlicht. Wir möchten damit erreichen, dass Sicherheit und Spielspaß für uns alle gewährleistet sind.“

Die Pläne von Microsoft zur Erhöhung der Sicherheit

  • Ab Sommer werden offizielle Club Community-Manager mit Moderationsfunktionen zur Verfügung stehen, die dazu beitragen sollen, sichere Räume für Fans zu schaffen, in denen sie über ihre Lieblingsspiele diskutieren können.
  • Bis Ende des Jahres sollen neue Möglichkeiten der Inhaltsmoderation auf Xbox Live eingeführt werden.

Erstellung eines Kinder- oder Jugendkontos

Nach wie vor ist die Erstellung eines Kinder- oder Jugendkontos für Eltern und Erziehungsberechtigte der einfachste Weg, um die Spielzeit, Inhalte und Ausgaben der Minderjährigen zu überprüfen.

„Obwohl bisher mehr als 26 Millionen Kinder- und Jugendkonten erstellt wurden, werden wir es Eltern und Erziehungsberechtigten, die neu in der Gaming-Welt sind, noch leichter machen, Kinder- oder Jugendkonten zu erstellen und zu verwalten“, heißt es weiter.

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Wie anfangs erwähnt sollen die Sicherheitsmaßnahmen nicht exklusiv auf den Xbox-Plattformen zur Verfügung gestellt werde. „Da wir alle Spieler schützen wollen, werden wir offen Sicherheitsinnovationen mit unserer Branche teilen, so wie Microsoft die PhotoDNA-Technologie universell für alle zugänglich gemacht hat. Von der Polizei bis zur Technologieindustrie wird damit die Verbreitung von Kinderpornographie bekämpft“, so Spencer weiter.

Schon jetzt arbeiten die Teams in Bereichen wie Moderation, Benutzerforschung und Datenanalyse mit Industriepartnern zusammen, „um Erkenntnisse und bewährte Verfahren“ in Bereichen wie Sicherheit und Datenschutz auszutauschen. In diesem Zusammenhang möchte das Unternehmen alle Gamer und Industriepartner einladen, sich den Redmondern anzuschließen und diese Prinzipien zu befolgen.

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