Modern Warfare 4: Entwickler-Veteranen und ehemalige Naughty-Dog-Mitarbeiter beteiligt
In Kürze wird ein neues "Call of Duty" angekündigt. Doch ist es wirklich "Modern Warfare 4"? Mehrere hochrangige Entwickler, die an der Reihe gearbeitet haben, sind zum Studio zurückgekehrt.
Modern Warfare 4: Entwickler-Veteranen und ehemalige Naughty-Dog-Mitarbeiter beteiligt
Wird in den kommenden Wochen "Modern Warfare 4" angekündigt?

Activision und Infinity Ward bereiten sich auf die Enthüllung des neuen „Call of Duty“ vor. Die Ankündigung könnte am 4. Juni 2019 bzw. an den Tagen davor oder danach erfolgen. Erst kürzlich tauchte ein Hinweis auf, der dafür sprechen könnte.

Doch welches Spiel werden die beiden Unternehmen vorstellen? In der Vergangenheit kam mehrfach das Gerücht auf, dass es sich dabei um „Modern Warfare 4“ handelt. Nachdem im vergangenen Jahr die „Black Ops“-Serie an der Reihe war, gilt die Wiederbelebung des zweiten großen Zugpferdes als recht wahrscheinlich.

Entwickler-Veteranen sind zurück

Und es gibt ein weiteres Indiz, das für „Call of Duty: Modern Warfare 4“ sprechen könnte. Wie sich LinkedIn-Profilen entnehmen lässt, sind mindestens fünf Entwickler, die Infinity Ward einst den Rücken gekehrt haben, wieder im Studio beschäftigt. Sie haben in der Vergangenheit nicht nur an „Modern Warfare“-Ablegern gearbeitet, sondern dabei wichtige Rollen übernommen.

Namentlich erwähnt werden können der Animation Director Mark Grigsby, der Game Designer Alex Roycewicz, der Multiplayer Design Director Geoff Smith und der Studio Art Director Joel Emslie. Zied Rieke, ein Mitgründer von Infinity Ward, der das Unternehmen nach der Arbeit an allen drei „Modern Warfare“-Spielen verlassen hat, ist als Gameplay Director zurückgekehrt.

Alle Mitarbeiter hatten große Auswirkungen auf „Call of Duty“. Grigsby half bei der Definition der Waffen und erschuf sogar den beliebten Messer-Nahkampfangriff in „Modern Warfare“. Sowohl Roycewicz als auch Smith entwarfen einige der wichtigsten Multiplayer-Karten.

Emslie erschuf einige der bemerkenswertesten Charaktere und Gegenstände in „Call of Duty“, darunter Ghost und der Ghillie-Anzug. Rieke war für das Entwerfen der ursprünglichen Team-Deathmatch- Spawn-Logik verantwortlich.

Mehr: Modern Warfare 4 – Activision spricht über das neue Call of Duty

Bevor sie wieder bei Infinity Ward anheuerten, brachten alle fünf ihre Talente in andere Spiele ein. Grigbsy, Roycewicz, Smith und Emslie waren bei Respawn beschäftigt und arbeiteten gemeinsam an „Titanfall“ und „Titanfall 2“. Rieke half bei der Entwicklung von „Titanfall“, gründete 2012 Darwin Game Studio und kam 2013 zu Naughty Dog, bevor er zu Infinity Ward zurückkehrte.

Ehemalige Naughty Dog-Entwickler beteiligt

Update: An anderer Stelle sickerte durch, dass Infinity Ward bei der Entwicklung der Singleplayer-Kampagne offenbar Hilfe von ehemaligen Naughty Dog-Mitarbeitern erhält. Für diese Information sorgte Infinity Wards Senior-Level-Designer Mike Denny während eines Livestreams zu „Apex Legends“. Bekanntlich weiß Naughty Dog, wie Singleplayer-Erfahrungen erschaffen werden.

Der letzte Teil der „Modern Warfare“-Subreihe ist bereits einige Jahre alt. Der Shooter kam 2011 in den Handel. Es folgten „Ghosts“ und „Infinite Warfare“.

Spiele von Infinity Ward

  • Call of Duty (2003)
  • Call of Duty 2 (2005)
  • Call of Duty 4: Modern Warfare (2007)
  • Call of Duty: Modern Warfare 2 (2009)
  • Call of Duty: Modern Warfare 3 (2011)
  • Call of Duty: Ghosts (2013)
  • Call of Duty: Infinite Warfare (2016)
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