PlayStation VR: Sony ist sehr zufrieden, sieht aber Luft nach oben
PlayStation VR verweilt seit einigen Jahren auf dem Markt und Sony scheint mit dem bisher Erreichten glücklich zu sein. Dennoch ist sich das Unternehmen im Klaren darüber, dass einige Bereiche ausgebaut werden könnten.
PS4
PlayStation VR: Sony ist sehr zufrieden, sieht aber Luft nach oben
PlayStation VR kam 2016 auf den Markt.

Anfang bis Mitte 2016 wurden mit HTC Vive und Oculus Rift zwei PC-Headsets auf den Markt gebracht. Im Oktober 2016 folgte PlayStation VR. Entgegen der anfangs pessimistischen Einstellung sind die VR-Headsets bisher nicht vom Markt verschwunden.

Marktführer ist derzeit PlayStation VR. Jede PS4 ist in der Lage, VR-Erfahrungen bereitzustellen. Die Kunden müssen lediglich ein Modell von PlayStation VR kaufen, das bereits ab 200 Euro zu haben ist.

Mehr Inhalte und Anwendungsgebiete gewünscht

Sony scheint mit der derzeitigen Marktposition im Großen und Ganzen zufrieden zu sein. Dennoch gibt es laut Dominic Mallinson, Senior Vice President bei R&D Sony, noch Luft nach oben. Das gilt einerseits für die Verkaufszahlen und auf der anderen Seite für die Anwendungsgebiete und Inhalte.

„Wir sind sehr zufrieden mit diesen Zahlen und auch sehr zufrieden mit der Position“, so Mallinson. „Aber wir wissen, dass wir es besser machen können. Derzeit sind mehr als 96 Millionen PlayStation 4-Geräte auf dem Markt. Und jedes einzelne von ihnen ist in der Lage, ein großartiges VR-Erlebnis zu schaffen. Deshalb möchten wir viele, viele dieser Leute zu PSVR-Nutzern machen. Und wir hören mit PS4 nicht auf.“

Während PlayStation VR in Bezug auf das Spielen gut positioniert ist, gibt es Bereiche, die weiter ausgebaut werden könnten. Das gilt beispielsweise für Bildung und medizinische Anwendungsbereiche.

Mehr: PS5 – Neues PlayStation VR-Modell erscheint erst später

„Wir brauchen mehr Leute, die sich anschließen und überzeugende Erfahrungen für VR machen. Wir haben eine ziemlich gute Handhabe mit Spielen. Deswegen mache ich mir keine Sorgen. Und wir investieren immer noch in unsere eigenen First-Party-Spiele. Aber ich denke, dass die anderen dort draußen noch eine Schippe obendrauf legen könnten. So könnten wir mehr Bildung, mehr Training und mehr medizinische Anwendungen sehen“, so Mallinson weiter.

Auch in der kommenden Generation soll Virtual Reality eine Rolle spielen. Die PS5 wird das aktuelle PSVR-Modell unterstützen. Eine neue Version wurde bislang nicht angekündigt.

(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.