Scalebound: Einstellung laut Platinum Games nicht nur Microsofts Schuld
Die Einstellung von "Scalebound" sorgte vor einigen Jahren dafür, dass Microsoft reichlich Kritik einstecken musste. Doch auch Platinum Games räumt inzwischen Fehler ein.
Scalebound: Einstellung laut Platinum Games nicht nur Microsofts Schuld
"Scalebound" wird nicht mehr erscheinen.

„Scalebound“ wird nicht mehr auf den Markt kommen, was einen simplen Grund hat: Die Entwicklung wurde Anfang 2017 eingestellt. Später kamen Gerüchte über eine Neuaufnahme des Projektes für die Switch auf. Bestätigt wurde diese Spekulation bislang nicht.

Platinum Games räumt Fehler ein

Die Einstellung von „Scalebound“ wurde damals nur recht schwammig begründet, doch in den Augen vieler Spieler war vor allem Microsoft für das Desaster verantwortlich. Laut Atsushi Inaba, Chef von Platinum Games, sollte die Kritik aber nicht nur in Richtung der Redmonder gehen. Auch Platinum Games sei mitverantwortlich.

„Zu sehen, wie die Fans wegen der Einstellung auf Microsoft wütend wurden, fiel uns nicht leicht“, so seine Worte. „Die Realität ist die: Wenn ein Spiel, das sich in der Entwicklung befindet, nicht veröffentlicht werden kann, dann liegt es daran, dass beide Seiten versagt haben.“

„Ich denke, es gibt Bereiche, in denen wir bessere Ergebnisse hätten erzielen können. Und ich bin mir sicher, dass es Bereiche gibt, bei denen sich Microsoft als Publishing-Partner wünscht, es besser gemacht zu haben. Denn niemand möchte, dass ein Spiel eingestellt wird.“

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Microsofts Phil Spencer betonte einige Monate nach der Einstellung des Spiels, dass „Scalebound“ vielleicht zu früh angekündigt wurde, da Platinum Games danach strebt, riesige Spiele zu erschaffen. Dies hatte wiederum Druck verursacht, die Entwicklung beeinflusst und die Hürden auf dem Weg zum Ziel erhöht. Es folgte eine Situation, in der sich beide Firmen unsicher waren, ob „Scalebound“ die Erwartungen der Fans erfüllen kann.

Keine Pläne für Neuaufnahme

In „Scalebound“ ist eine Menge Arbeit geflossen, was hin und wieder die Frage aufkommen lässt, ob der Titel eines Tages fertig entwickelt werden könnte. Darauf solltet ihr euer Geld nicht verwetten. Laut Atsushi Inaba gibt es keine Pläne, „Scalebound“ wiederzubeleben.

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