Sony: Yoshida äußert sich zur Partnerschaft mit Microsoft – Man möchte gemeinsam Lösungen im Streaming-Bereich erarbeiten
In einem aktuellen Statement hat Kenichiro Yoshida, Präsident und Geschäftsführer der Sony Corporation, ein weiteres Mal über die jüngst verkündete Partnerschaft mit Microsoft gesprochen.

Zur Überraschung der Spieler und der eigenen Mitarbeiter kündigte Sony in der vergangenen Woche an, dass man in den Bereichen des Cloud-Gamings, des Streamings und der künstlichen Intelligenz eine strategische Partnerschaft mit Microsoft eingeht.

Gemeinsam Probleme lösen

Im Rahmen des Sony IR Day 2019 hat Kenichiro Yoshida, Präsident und Geschäftsführer der Sony Corporation, noch einmal über die Partnerschaft mit Microsoft gesprochen.

Laut Yoshidas Statement wird man sich gemeinsam den technischen Herausforderungen stellen, die die wachsende Bedeutung von Cloud- und Streaming-Diensten aufwerfen wird. Folgende Worte hat Yoshida verloren:

„Bezüglich unserer Kollaboration mit Microsoft und ihrer möglichen Größe, die wir im Sinn haben, haben wir zu diesem Zeitpunkt ein Memorandum of Understanding unterschrieben, um eine weitreichendere und tiefgreifendere Diskussion zu haben. Langfristig wird der Trend der Cloud und der Streaming-Dienste heranreifen, aber es ist sehr schwierig die Zeitachse zu ermitteln.“

„Wir haben in den letzten fünf Jahren mit Streaming-Diensten gearbeitet und es gibt mehrere schwierigere Aspekte. Zum einen die Latenz des Netzwerks. Einige Beispiele, die ich unter anderem nennen könnte, sind die typischen Möglichkeiten der Minimierung der Latenz durch die Platzierung von Servern näher an den Nutzern, aber die Server näher an die eine Gruppe an Nutzern zu bewegen kann bedeuten, dass man die Latenz für die andere Nutzergruppe erhöht. Außerdem wird es letzten Endes eine Verschlüsselung geben und wie wir die Zeit für die Kompression minimieren können, ist eine andere Herausforderung.“

Im Weiteren stellt man sich die Frage, wie man ein funktionierendes Geschäftsmodell aufstellen soll. Aktuell bietet man ein Abo-Modell an, aber abhängig vom Spiel könnte die Spielzeit bis zu 100 Stunden betragen. In diesem Fall sind die Vorteile des Abonnenten, der solch ein Spiel spielt, fraglich.

In Bezug auf die Technologie und die Dienste gibt es mehrere Aspekte, die man zukünftig gerne gemeinsam mit Microsoft ergründen möchte. Vor allem die Lösungen für das Streaming sind von Interesse. Aus diesem Grund würde man die Zusammenarbeit gerne vertiefen.

Quelle: Wccftech

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