The Division 2: Darum gibt es beim Raid kein Matchmaking
Nachdem Ubisoft in dieser Woche bekanntgab, dass bei den Raids von "The Division 2" auf das Matchmaking verzichtet wird, ließ das Unternehmen eine Begründung folgen.
The Division 2: Darum gibt es beim Raid kein Matchmaking
Bei den Raids verzichtet Ubisoft auf ein Matchmaking-System.

Im Laufe des gestrigen Tages gab Ubisoft bekannt, dass die Raids in „The Division 2“ kein Matchmaking unterstützen werden. Das sorgte für reichlich Empörung bei vielen Spielern, während andere Besitzer des Shooters Verständnis zeigten und darauf verwiesen, dass es bei einem Raid womöglich besser ist, wenn sich die Spieler kennen und sich absprechen können.

Ubisoft begründet Matchmaking-Verzicht

Mittlerweile hat sich auch Ubisoft zum Matchmaking-Verzicht zu Wort gemeldet und eine Begründung geliefert. Wie schon vermutet ist Ubisoft nicht der Meinung, dass sich Raids für zufällig gemischte Gruppen eignen, da eine engere Zusammenarbeit vonnöten ist.

„Wir haben beschlossen, das Matchmaking nicht mit einzubeziehen, da wir nicht glauben, dass dies eine gute Spielerfahrung für zufällige Gruppen wäre. Der Raid testet die Kommunikationsfähigkeit, erfordert ein gutes Build-Setup und enge Teamarbeit, um die Begegnungen zu meistern“, so das Unternehmen in einer offiziellen Stellungnahme.

Ubisoft verwies zugleich darauf, dass die Spieler die Raids nicht als eine andere Variante von Übergriffen (Incursion) im Endgame ansehen sollten. Die Raids setzen eine gewisse Vorbereitung voraus. In diesem Zusammenhang müssen die Spieler ihre Ausrüstung anpassen und ihre Rollen mit den anderen Spielern absprechen. Und dabei spielt die Kommunikation eine wichtige Rolle.

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Mit einem Matchmaking wäre die umfassende Vorbereitung laut Ubisoft nicht möglich. Vor allem in der ersten Phase, in der alle Spieler herausfinden müssen, wie der Raid zu schaffen ist, wäre die zufällige Zusammensetzung der Gruppe eher hinderlich.

Ein Schlusswort ist aber offenbar noch nicht gefallen. Die Entwickler stehen Änderungen und einer Weiterentwicklung der Aktivitäten offen gegenüber und möchten das Feedback der Spieler durchaus ernst nehmen. Ziel zum Launch der Raids in „The Division 2“ ist es aber, die soziale Komponente der Gruppenbildung zu fördern. Womöglich wird irgendwann ein Matchmaking-Feature nachgereicht.

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