The Division 2: Verkauf für PS4 und Xbox One unter den Erwartungen
Die Konsolen-Versionen von "The Division 2" konnten nicht die Erwartungen des Publishers Ubisoft erfüllen. Mit der Performance auf dem PC scheint das Unternehmen zufriedener zu sein.
The Division 2: Verkauf für PS4 und Xbox One unter den Erwartungen
Der Verkauf der Konsolenversionen ist unterhalb der Erwartungen.

Ubisoft hat am gestrigen Abend den neusten Geschäftsbericht veröffentlicht und im Zuge dessen den Shooter „The Division 2“ angesprochen. Dabei räumte das Unternehmen ein, dass der Titel auf den beiden Konsolen PlayStation 4 und Xbox One nicht die Verkaufserwartungen des Publishers erfüllen konnte.

Konkrete Zahlen nannte das Unternehmen nicht und verwies lediglich darauf, dass der stärkere Wettbewerb auf dem Markt einen Anteil hat. „The Division 2 blieb auf den Konsolen hinter unseren ehrgeizigen Erwartungen. Wir glauben, dass dies mehr als erwartet zu einem großen Teil auf einen wettbewerbsintensiveren Markt zurückzuführen ist“, so der Finanzchef Frederick Dugue, der jedoch keine spezifischen Wettbewerbstitel beim Namen nannte.

The Division 2 soll wachsen und an Boden gewinnen

Dugue erwartet, dass „The Division 2“ mit der Zeit „wachsen und an Boden gewinnen“ kann. Behilflich seien dabei die zusätzlichen Inhalte, mit denen der Shooter kontinuierlich ausgebaut werden soll. Dazu zählt beispielsweise der erste große Raid. Doch auch wenn „Division 2“ die Verkaufserwartungen nicht erfüllen konnte, wurde das Spiel laut Dugue von den Fans sehr positiv aufgenommen.

In Teilbereichen konnte „The Division 2“ durchaus einen Zuwachs erzielen. Im Fall der PC-Edition stiegen die Verkäufe im Ubisoft-eigenen Uplay-Store im Vergleich zum ursprünglichen „The Division“ um das Zehnfache. Das ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass „The Division 2“ nicht auf Steam veröffentlicht wurde. Der Titel erschien exklusiv über Uplay und im Epic Games Store.

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Und obwohl „Division 2“ die kommerziellen Erwartungen von Ubisoft zumindest auf der Konsole nicht erfüllen konnte, habe das Engagement pro Spieler Rekordhöhen erreicht. Das heißt, es gibt zwar weniger Spieler, die den Titel aber intensiver nutzen. Zudem seien die Season Pass-Verkäufe stark.

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