Destiny 2: Wird kein Steam-Exklusivtitel – Bungie zeigt Interesse an einer Crossplay-Unterstützung
Der Online-Shooter "Destiny 2" wird in diesem Jahr auch auf Steam erscheinen. Allerdings schließt man auch andere Plattformen ebenso wenig wie eine Crossplay-Unterstützung aus.

Vor kurzem hatte Bungie über die Zukunft des Online-Shooters „Destiny 2“ gesprochen und neben einer Free-to-Play-Variante auch eine Veröffentlichung via Steam angekündigt.

Bungie öffnet sich gegenüber Plattformen und Ideen

Inzwischen hat Bungies General Manager Mark Noseworthy im E3 Coliseum verraten, dass man das Spiel nicht nur auf Steam veröffentlichen wird.

„Dies dreht sich darum, wohin wir dieses Jahr ziehen und wir möchten, dass Destiny ein Spiel ist, das man jederzeit und überall mit seinen Freunden spielen und an mehreren Orten finden kann. Also ist es absolut vorstellbar, dass wir eines Tages im Epic Games Store und anderen Launchern in unterschiedlichen Regionen sein werden“, sagte Noseworthy. 

Zudem hat Bungie auch einige weitere Pläne für „Destiny 2“. Nachdem man vor kurzem auch eine Cross-Save-Unterstützung bestätigt hat, möchte man offenbar einen Schritt weitergehen und eines Tages auch eine Crossplay-Unterstützung liefern.

So hatte Kotakus Jason Schreier via Twitter betont, dass Crossplay aufgrund technischer Herausforderungen und Ressourcen schwierig umzusetzen sei, wobei es durch Google Stadia auch schwieriger werden soll. Dazu hat sich Noseworthy direkt geäußert. So schrieb er:

„Stadia als Plattform macht die Implementierung von Crossplay nicht wirklich schwieriger. Wir fokussieren uns dieses Jahr auf Cross Save (für alle Plattformen). Crossplay ist absolut etwas, in das wir eines Tages interessiert sind, aber wir haben eine Menge zu tun, was wir erst abarbeiten müssen.“

Somit kann man gespannt sein, wie die Zukunft von Bungie und „Destiny“ weiterhin aussehen wird. Im kommenden September wird man zunächst eine neue Erweiterung für „Destiny 2“ veröffentlichen und die Spieler auf den Mond schicken.

(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.