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PlayStation & Xbox: Laut Jim Ryan wird es keine Vereinigung geben
Sony und Microsoft machen künftig gemeinsame Sache. Doch die Zusammenarbeit umfasst lediglich die Cloud- und Halbleiter-Bestrebungen der Unternehmen. Laut Sonys Jim Ryan sollte so etwas wie eine Vereinigung zwischen Xbox One und PlayStation nicht erwartet werden.

Sony und Microsoft bereiten sich auf die Streaming-Zukunft vor und machen dabei gemeinsame Sache. Zwar vermarkten die beiden Unternehmen mit PlayStation Now und xCloud zwei separate Streamingdienste. Allerdings gibt es bei der zugrunde liegenden Technologie eine Kooperation, über die ihr euch hier informieren könnt.

Laut der Angabe des PlayStation-Chefs Jim Ryan bedeutet diese Partnerschaft nicht, dass es eine Zukunft geben wird, in der PlayStation und Xbox zu einer einzigen Plattform vereint werden.

Nur eine strategische Partnerschaft

In einem Interview mit der Financial Times sprach Ryan ein wenig über die „strategische Partnerschaft“, die Sony und Microsoft im vergangenen Monat unterzeichnet hatten. Darin einigten sich die beiden Unternehmen darauf, potenzielle Kooperationen zu prüfen, die Microsoft den Zugang zum Halbleitergeschäft von Sony ermöglichen, während Sony nach Möglichkeiten suchen wird, die Azure-Cloud-Dienste von Microsoft in die eigene Plattform zu integrieren.

Xbox und PlayStation werden nicht vereint: Laut Ryan wird diese Partnerschaft jedoch nicht zu einer Art Plattformfusion führen. „Meines Wissens gibt es kein Szenario, in dem die Plattformen PlayStation und Xbox kombiniert werden“, so Ryan. „Die beiden Plattformen werden mit ihren eigenen Identitäten, Marken und Fans getrennt bleiben.“

Die Partnerschaft zwischen Sony und Microsoft wird vom PS4-Hersteller als eine Möglichkeit angesehen, den PlayStation Now-Streaming-Dienst zu verbessern, der zu den ersten Streamingdiensten für Videospiele auf dem Markt zählt.

Mehr: Sony – Yoshida äußert sich zur Partnerschaft mit Microsoft – Man möchte gemeinsam Lösungen im Streaming-Bereich erarbeiten

PlayStation Now konnte aufgrund technischer Schwierigkeiten und einer nicht allzu überzeugenden Bibliothek an Spielen bislang nicht rundum überzeugen. Die Zusammenarbeit mit der Azure-Cloud-Technologie von Microsoft könnte die Lücke zwischen PlayStation Now und Googles kommender Stadia-Streaming-Plattform schließen.

In dieser Woche gab Sony bereits bekannt, dass man mit PlayStation Now eine Menge Druck machen möchte.

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