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PS5: Abwärtskompatibilität mit besserer Performance – Patent verrät Details
Die PS5 wird mit Spielen der PS4 kompatibel gemacht. In einem aktuellen Patent wird beschrieben, wie die Games getestet, angepasst und mit einer höheren Performance versehen werden können.
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PS5: Abwärtskompatibilität mit besserer Performance – Patent verrät Details
Die PS5 erscheint voraussichtlich Ende 2020.

Seit einigen Wochen ist bekannt, dass auf der PS5 dank der integrierten Abwärtskompatibilität die Spiele der PS4 genutzt werden können. Die neue Konsole verfügt natürlich über deutlich mehr Leistung, die der Performance zugute kommen könnte. Tatsächlich scheint Sony Pläne zu haben, die Mehrleistung der PS5 für ein besseres Spielerlebnis zu nutzen.

Bessere Performance ohne Codeänderung

Sony Interactive Entertainment sorgte am 28. Mai 2019 für die Aktualisierung eines Patents, das eine Abwärtskompatibilität beschreibt. Das Patent trägt den Titel „Echtzeitanpassung anwendungsspezifischer Betriebsparameter für die Abwärtskompatibilität“. Erklärt wird darin unter anderem, wie die Abwärtskompatibilität sichergestellt und gleichzeitig die Leistung optimiert werden können, ohne den Code des Spiels zu verändern.

„Die Performance einer Anwendung auf einem neuen Gerät kann durch die Optimierung der Betriebsparameter des neuen Geräts eng an die Performance derselben Anwendung auf dem älteren Gerät angepasst werden“, heißt es zunächst im Patent. Anschließend werden einige der Parameter erläutert, die auf diese Weise eingestellt werden dürfen, darunter die Taktfrequenzen.

Auf diese Weise können die Entwickler das von ihnen veröffentlichte Spiel testen und optimieren, um die Abwärtskompatibilität mit der neuen Hardware zu gewährleisten, ohne sich mit dem Code des Spiels herumschlagen zu müssen.

Und weiter: „Dieser Vorgang kann wiederholt werden, bis die Betriebsparameter für die Anwendung auf dem neuen System optimal eingestellt sind. Zur weiteren Optimierung kann die Ausführung auf der neuen Hardware angepasst werden, um festzustellen, ob die Anwendung auf der neuen Hardware schneller ausgeführt werden kann, ohne dass ein Fehler auftritt.“ Das heißt, beim einen oder anderen Spiel könnte die Framerate von der zusätzlichen Leistung der PS5 profitieren.

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Grundsätzlich verfolgt Sony offenbar das Ziel, die Abwärtskompatibilität auf der PS5 zu gewährleisten, ohne den Code des Originalspiels ändern zu müssen. Die Konsole ist damit in der Lage, das Spiel auf die gleiche Weise wie die ursprüngliche Hardware zu emulieren.

Sobald diese Optimierungsarbeit erledigt ist, können die Entwickler versuchen, die Performance des Spiels selbst zu verbessern, damit es besser als auf der ursprünglichen Hardware läuft. Das komplette Patent könnt ihr euch hier anschauen. Mehr zur PS5 erfahrt ihr in unserer Themen-Übersicht.

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