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PS5: Die letzte Konsole ihrer Art? Sony schließt Nachfolger nicht aus
Spekulationen über einen Nachfolger sind angesichts der Tatsache, dass die PS5 voraussichtlich eineinhalb Jahre vor der Markteinführung steht, verfrüht. Dennoch bekam Sonys Jim Ryan eine entsprechende Frage gestellt und lieferte eine Antwort.
PS5

Jim Ryan, Präsident und CEO von Sony Interactive Entertainment, wurde in einem Interview mit der Frage konfrontiert, ob es sich bei der PS5 um die letzte Konsole des Unternehmens handeln wird.

Ähnliche Fragen musste Sony schon vor dem Wechsel auf die PlayStation 4 beantworten. Damals glaubten viele Leute, dass die aufkeimenden Smartphones und Tablets das Ende des klassischen Konsolenmarktes bedeuten könnten. Wie wir inzwischen wissen, verkauft sich die PS4 hervorragend.

Mittlerweile droht Gefahr aus einer ganz anderen Richtung. In den kommenden Jahren werden Streamingdienste wie Stadia an Relevanz gewinnen. Dabei handelt es sich um einen Markt, auf dem Sony mit PlayStation Now bereits aktiv ist.

Kommt eine PS6?

Doch was bedeutet das für die Konsolen von Sony? Wird es eine PS6 geben? Und wie wird sie positioniert? Jim Ryan konnte darauf keine klare Aussage liefern und verwies vielmehr darauf, dass es die selben Zweifel schon vor einigen Jahren gab.

„Was ich denke ist: Ich weiß es eigentlich nicht. Ich bin schon eine Weile dabei. Ich saß 2012 dort und hörte allen möglichen klugen Leuten zu, die mir von Mobile erzählten und sagten, dass die PlayStation 4 der schrecklichste Fail aller Zeiten sein würde“, so Ryan.

Weiter erklärte er: „Die Logik war eigentlich schwer zu bemängeln. Aber wir haben damals an dieses Produkt geglaubt, wir glauben jetzt an das Produkt der nächsten Generation. Wer weiß, wie es sich entwickeln könnte? Vielleicht Hybride zwischen Konsole und einer Art Cloud-Modell? Möglicherweise ist es das. Ich weiß es einfach nicht. Und wenn ich es wüsste, würde ich es euch nicht sagen.“

Mehr: PS5 – Jim Ryan spricht über Cross-Gen-Play, Abwärtskompatibilität und 120-Hz-Support

Der Erfolg der Streamingdienste hängt maßgeblich von der Infrastruktur ab. In Gegenden, in denen die Internetanbindung nicht die nötige Geschwindigkeit erreicht, dürften klassische Konsolen auch in Zukunft die erste Wahl sein. Alle anderen Spieler können die Games bald auf unzähligen Endgeräten nutzen, darunter Low-End-PCs, Tablets, Smart-TVs und vielleicht auch ältere Konsolen.

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