PS5 und Xbox Scarlett: Abwärtskompatibilität hat laut Take-Two-Chef keinen großen Einfluss
Strauss Zelnick, der CEO von Take-Two, hat sich in einem Interview der Abwärtskompatibilität der neuen Konsolen PS5 und Xbox Scarlett gewidmet. Als besonders relevant sieht er das Feature nicht an.
PS5

Sony und Microsoft haben bestätigt, dass die beiden Konsolen PS5 und Xbox Scarlett die Abwärtskompatibilität unterstützen werden. Im Fall der neuen Konsole der Redmonder wird diese sogar alle Generationen umfassen. Während die Details ausstehen, kann erwartet werden, dass der Übergang in die neue Konsolengeneration diesmal flüssiger ausfallen wird. Ihr könnt eure bestehende Spielebibliothek einfach weiter nutzen.

Es ist nicht relevant

Strauss Zelnick, der CEO von Take-Two, ist von der Abwärtskompatibilität offenbar nicht allzu angetan. Laut seiner Aussage hat das Feature keine praktische Relevanz. „Ich sehe nicht, dass es einen Einfluss haben wird. Aber wenn es einen Einfluss haben würde, wäre es als Marketing-Sache positiv“, so Zelnick. „Praktisch gesehen ist es wirklich egal. Es ist nicht relevant.“

Take-Two scheint mit alten Spielen ohnehin nicht viel am Hut zu haben, abgesehen von der Tatsache, dass „GTA 5“ seit 2013 auf dem Markt verweilt. Andere Publisher setzen auf eine breitere Retro/Remaster/Remake-Strategie. Der Einschätzung von Strauss Zelnick zufolge suchen die wenigsten Spieler nach einem alten PS2-Spiel, das sie auf der neuen Konsole spielen können. Grundsätzlich ausschließen möchte das Unternehmen eine nochmalige Veröffentlichung älterer Games aber nicht.

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„Ich meine, sollten wir so etwas zur Verfügung stellen? Sicher. Werden wir es irgendwann tun, wenn es eine ganze Reihe von Plattformen gibt, für die sie leicht entwickelt oder portiert werden können? Mir scheint, wir werden es wahrscheinlich machen, wie es bei einer Reihe von alten Schwarz-Weiß-Filmen passiert ist, die nachcoloriert wurden. Und man kann alte Filme dank der vorhandenen Streaming-Dienste sehr leicht finden, was vor 20 Jahren nicht möglich war“, so Zelnick.

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