Xbox Scarlett: Microsoft spricht über den Preis und First-Party-Kapazitäten in Japan
Im Herbst 2020 wird die Xbox Scarlett auf den Markt kommen. Doch welchen Geldbetrag müsst ihr investieren? Laut Microsoft könnt ihr einen vernünftigen Preis erwarten. Auch scheint das Unternehmen an japanischen Studios interessiert zu sein.

Microsoft hat auf der E3 2019 die Xbox Scarlett vorgestellt, ohne jedoch eine wichtige Frage zu beantworten: Wie viel wird die neue Konsole kosten? Fest steht nur, dass der PS5-Kontrahent im Herbst 2020 auf den Markt gebracht wird.

Auf den Preis der Xbox Scarlett angesprochen betonte Jason Ronald, Microsofts Partner Director of Program Management, dass man bei den Redmondern durchaus weiß, was ein vernünftiger und vor allem sinnvoller Preis ist. Bleibt es also bei den 500 Dollar, über die es seit längerer Zeit Spekulationen gibt?

Den Preis wollte Ronald nicht nennen und erklärte stattdessen: „Wir verstehen, was vernünftige Preise für eine Konsole sind und was die Kunden in Bezug darauf erwarten. Gleichzeitig erweitern wir die Grenzen und sorgen für Innovationen. Wir nennen zum jetzigen Zeitpunkt keine Details zum Preis oder detailliertere Spezifikationen. Aber ich werde sagen, dass wir sehr zuversichtlich sind, was wir erschaffen. Es ist etwas, das neue Maßstäbe für die Erwartungen an Konsolenspiele setzen wird.“

Microsoft an japanischen Studios interessiert

Nicht nur die Hardware möchte Microsoft vorantreiben, auch auf der Software-Seite ist das Unternehmen immer besser aufgestellt. In den vergangenen Monaten wurden zahlreiche Studios übernommen, die an First-Party-Spielen arbeiten. Zuletzt traf es Double Fine Productions.

Es scheint, dass Microsoft an weiteren Studios interessiert ist. Vor allem in Japan könnte das Unternehmen auf Einkaufstour gehen. Denn dort ist der Xbox-Anbieter bislang nicht besonders gut vertreten.

Mehr: Xbox Scarlett – Phil Spencer bestätigt Disk-Laufwerk

In diesem Zusammenhang erklärte der Xbox-Chef Phil Spencer auf der E3 2019: „Ich denke, es wäre schön, wenn wir ein asiatisches Studio, insbesondere ein japanisches Studio, als Ergänzung zu unseren Studios finden würden. Mir hat es gefallen, als wir in Japan First-Party-Kapazitäten hatten. Wir haben dort ein kleines Team, aber ich denke, wir können mehr machen.“

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