Microsoft: Konsolen-Umsatz sinkt rapide – Quartalszahlen veröffentlicht
Die neusten Zahlen der Redmonder sind eingetroffen. Im vergangenen Quartal musste die Xbox-Sparte in Bezug auf den Hardware-Umsatz einen deutlichen Rückgang hinnehmen. Dabei handelt es sich so kurz vor dem Generationswechsel um einen übergreifenden Trend.
Microsoft: Konsolen-Umsatz sinkt rapide – Quartalszahlen veröffentlicht
Microsoft hat die neusten Xbox-Zahlen veröffentlicht.

Microsoft hat die neusten Geschäftszahlen vorgelegt. Sie beziehen sich auf das abgelaufene Quartal, also auf den Zeitraum von Anfang April bis Ende Juni. In diesem Zeitraum ging der Umsatz, den die Redmonder mit dem Gaming generieren konnten, um zehn Prozent zurück. Er sank verglichen mit dem gleichen Quartal des Vorjahres von 2,286 auf 2,053 Milliarden US-Dollar.

Hardware-Umsatz geht deutlich zurück

Dafür gibt es einen simplen Grund: Eineinhalb Jahre vor der Einführung der Next-Gen-Konsolen sinkt der Hardware-Umsatz rapide. Bei einem Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum ging er im Fall von Microsoft um 48 Prozent zurück. Einerseits sinkt die Anzahl der verkauften Xbox One-Exemplare und auf der anderen Seite führen reduzierte Preise zu einem niedrigeren Umsatz.

Dabei handelt es sich um ein Problem, das nahezu die gesamte Branche beeinflusst: Die NPD Group gab heute bekannt, dass die Hardware-Ausgaben in den USA im Jahresvergleich um 33 Prozent gesunken sind. Die PS4-Verkäufe gingen ebenfalls zurück. Nur die Nintendo Switch verzeichnete ein Wachstum gegenüber dem Vorjahr.

Doch auch im Bereich der Software und Services konnte bei Microsoft kein weiterer Zuwachs verbucht werden. Der Umsatz sank im Jahresvergleich um drei Prozent. Begründet wird der Rückgang damit, dass das Vergleichsquartal des Vorjahres besonders gut lief. Mit den Abos, darunter der Xbox Game Pass, konnten die Redmonder hingegen einen höheren Umsatz verbuchen.

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Zuwachs gab es auch bei der Zahl der Xbox Live-User. Sie stieg um 14 Prozent von 57 auf 65 Millionen. Dabei ist zu beachten, dass die Xbox-Live-Integration auf sämtlichen unterstützen Plattformen berücksichtigt wird, darunter Smartphones.

Insgesamt scheint es den Redmondern hervorragend zu gehen: Der gesamte Konzern erwirtschaftete im vergangenen Quartal einen Umsatz in Höhe von 33,7 Milliarden US-Dollar (plus 12 Prozent), bei einem Gewinn von 13,2 Milliarden US-Dollar.

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