Nintendo: Shigeru Miyamoto plant neue Controller-Innovationen
Shigeru Miyamoto möchte den Controller noch einmal neu erfinden. In diesem Zusammenhang sucht er zusammen mit Nintendo nach einem Design, das zum Standard der nächsten Generation werden könnte. Im Moment führe allerdings nichts am gängigen Design vorbei.

Nintendo sorgte in den vergangenen Jahren regelmäßig für Innovationen. Dazu zählen beispielsweise die Wiimote oder der Tablet-Controller der Wii U, der im Grunde eine Vorstufe des Switch-Konzeptes war. Das Ende der Fahnenstange sieht das Unternehmen noch lange nicht. Vor allem den Controller möchte Nintendo noch einmal neu erfinden, wie Shigeru Miyamoto in einer Q/A-Session zu verstehen gab.

„Nintendo war das erste Unternehmen, das Videospiele mit einem Plus-förmigen Steuerkreuz und zusätzlichen Tasten spielen ließ, was mittlerweile zum Industriestandard geworden ist. Es war auch Nintendo, wo das ursprüngliche Plus-förmige Steuerkreuz, das in acht Richtungen digital arbeitet, in das erste analoge Eingabegerät verwandelt wurde, das sich beim Nintendo 64 in alle Richtungen frei bewegen ließ“, so Miyamoto.

Alle möglichen Dinge werden versucht

Man sei stolz darauf, eine Vielzahl von Benutzeroberflächen entwickelt zu haben, die mittlerweile zu Industriestandards geworden sind. Auch wenn Miyamoto das aktuelle Design momentan als klaren Favoriten ansieht, hat er den Wunsch, den Controller noch einmal neu zu erfinden. Nintendo versucht in diesem Zusammenhang „alle möglichen Dinge“.

„Unser Ziel ist es, eine Schnittstelle zu schaffen, die über den aktuellen Controller hinausgeht, bei der sich die Aktionen des Spielers direkt auf dem Bildschirm widerspiegeln und der Benutzer das Ergebnis deutlich spüren kann“, so Miyamoto. „Das wurde noch nicht erreicht. Wir haben alle Arten von Bewegungssteuerungen ausprobiert, aber keine scheint für alle Menschen gut zu funktionieren. Als das Unternehmen, das sich mit Controllern am besten auskennt, haben wir uns bemüht, einen Controller zu entwickeln, der problemlos verwendet werden kann und der zum Standard für die nächste Generation wird.“

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An was genau Nintendo derzeit arbeitet, ist nicht bekannt. In der selben Q/A-Session wurde allerdings darauf hingewiesen, dass es nicht alle Konzepte zur Marktreife schaffen. „Wir werden ein Produkt nur dann auf den Markt bringen, wenn es erfolgreich zur Steuerung von Software eingesetzt werden kann“, heißt es ergänzend. Zunächst dürfte der Launch der Nintendo Switch Mini auf den Plan stehen, zu der immer mehr Gerüchte eintreffen.

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