No Man’s Sky: Spielzeit seit dem Launch fast verdoppelt
Nach einem recht holprigen Start gingen die Entwickler von "No Man’s Sky" zurück ans Reißbrett und nahmen allerhand Verbesserungen vor. Dass damit der Nerv der Spieler getroffen wurde, verdeutlicht die deutlich gestiegene Spielzeit der User. Mittlerweile sind es im Schnitt 45 Stunden.
No Man’s Sky: Spielzeit seit dem Launch fast verdoppelt
"No Man’s Sky" wurde seit dem Launch deutlich verbessert.

Nachdem der Hype rund um „No Man’s Sky“ vor dem Launch über Monate hinweg aufrecht gehalten werden konnte, legte das Weltraum-Adventure während der Veröffentlichung eine kleine Bruchlandung hin. Die Erwartungen der Spieler wurden nicht erfüllt. Und es dauerte Jahre, bis „No Man’s Sky“ den angestrebten Qualitätsstandard erreichen konnte.

Mittlerweile scheint „No Man’s Sky“ eine durchaus große und aktive Community zu haben. Behilflich waren dabei zahlreiche Updates und neue Inhalte. Sie führten nicht nur zu einer wachsenden Zufriedenheit. Auch die durchschnittliche Zeit, die ein Spieler mit „No Man’s Sky“ verbringt, wurde seit dem Launch verdoppelt.

Anfangs waren es im Schnitt 25 Stunden

„Es war ein sehr polarisierter Launch“, so der Director Sean Murray. „Doch ein Spieler hatte im Durchschnitt 25 Stunden gespielt, wenn er sich dem Titel annahm.“ Das bedeutet natürlich nicht, dass jeder Spieler fünf, zehn oder mehr Stunden im Spiel aktiv war. „Für jede Person, die hereinkommt und eine Stunde lang spielt, gibt es Leute, die 50 Stunden lang spielen oder was auch immer“, so Murray weiter. Einige Spieler waren sogar 100 Stunden und mehr in „No Man’s Sky“ aktiv.

Murray erklärte, dass diese Spielzeitmetrik etwas sei, das die Entwickler wirklich motiviert, während sie an Updates arbeiten. „Mittlerweile spielt eine Person, die das Spiel inkl. Next kauft, den Titel im Allgemeinen etwa 45 Stunden lang. Das ist für den Durchschnitt wirklich eine sehr hohe Zahl. Es gibt nur sehr wenige Spiele, die ich in einem Jahr spiele und die etwa 40 oder 50 Stunden lang gespielt werden. Deshalb sind wir damit zufrieden“, heißt es weiter.

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Während die Erkundung das Herzstück von „No Man’s Sky“ ist, trieben die Spieler den Aufbau der Basis voran. Es sei „das zweitgrößte, was die Leute tun“. Und diese Bauten würden wiederum andere Spieler motivieren. „Du bekommst dieses nette Ding, bei dem Leute auf Planeten landen und sich hoffnungsvoll fragen:  War schon einmal jemand hier und hat etwas gebaut?“, so der Director.

Besitzer von „No Man’s Sky“ können sich übrigens auf einen VR-Patch einstellen. Danach sind sie in der Lage, den Titel in der virtuellen Realität zu erleben. Zum Einsatz kommen dabei PlayStation VR und SteamVR-kompatible Brillen. Einen Termin gibt es bislang nicht.

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