Stadia: Was geschieht, wenn der Streaming-Dienst eingestellt wird?
Eine Frage, die sich bei reinen Online-Diensten immer stellt, ist die Zukunft im Falle einer Einstellung des Dienstes. In einem AMA hat sich Googles Andrey Doronichev dieser Frage gestellt.
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Im kommenden November wird Google den Streaming-Dienst Stadia an den Start bringen. In einem aktuellen AMA hat Andrey Doronichev, der Director of Product, einige interessante Themen angesprochen.

Die Angst ist verständlich

Unter anderem stellte er sich folgender Frage: Was geschieht, wenn Stadia eines Tages eingestellt wird? Dazu sagte Doronichev:

„Ich verstehe euch. In die Cloud zu wechseln ist beängstigend. Ich hatte das selbe Gefühl, als die Musik von Daten zum Streaming wechselte. Ich habe meine alten CDs immer noch in der Garage, auch wenn es heutzutage schwer ist einen CD-Player zu finden.“

Bei Filmen, Fotos und Dokumenten wurde ebenfalls der Wechsel in die Cloud vollzogen. In Bezug auf Videospielen sei dies nichts anderes. Letztendlich werden alle Spiele auch in der Cloud sicher sein und Google investiert seit Jahren eine Menge in Technologie, Infrastruktur und Partnerschaften. Zwar sei im Leben nichts gewiss, jedoch möchte man Stadia unbedingt zu einem Erfolg machen.

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Ab dem ersten Tag soll das sogenannte „Takeout“-Feature zur Verfügung stehen, mit dem man die Metadaten der Spiele sowie die Speicherstände herunterladen kann. Die Spiele können jedoch nicht heruntergeladen werden.

„Natürlich ist es in Ordnung meine Worte anzuzweifeln. Es gibt nichts, was ich jetzt sagen kann, um euch glauben zu lassen, falls nicht. Aber was wir machen können, ist den Dienst an den Start zu bringen und für weitere Jahre weiterhin zu investieren. Genau, wie wir es mit Gmail, Docs, Musik, Movies und Photos gemacht haben. Das ist genau das, was wir machen möchten.“

Somit wird man auch bei Stadia darauf vertrauen müssen, dass Google den Dienst langfristig am Leben erhalten wird.

Quelle:  GameSpot

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