PlayStation VR: Sony wird weiter in Virtual Reality investieren
Die Entwickler von Sony London Studio sind sich sicher, dass bei Sony weiter in Virtual Reality investiert wird, um die Technologie weiter voranzutreiben.

PlayStation VR ist das erfolgreichste vollwertige Virtual Reality-Headset auf dem Markt. Und zweifellos hat Sony einen großen Anteil daran, dass VR den aktuellen Stellenwert genießt und weiterhin in die Verbesserung der Virtual Reality-Erfahrungen investiert wird.

Ein Teil dieser Bemühungen sind exzellente First-Party-Spiele, die sich die einzigartigen Fähigkeiten der neuen Technologie zunutze machen. Auch das kürzlich veröffentlichte „Blood and Truth“ weiß zu beeindrucken. Der Titel aus dem SIE London Studio kommt auf Metacritic auf einen Score von 8,2.

Das reichte für den fünften Platz der bestbewerteten PlayStation VR-Spiele. Lediglich „Astro Bot: Recue Mission“, „Monster of the Deep: Final Fantasy 15“, „Ace Combat 7“ (VR-Modus integriert) und „Firefall Zero Hour“ kamen bei den Testern besser an.

Weitere Investitionen in der Zukunft

Laut Stuart Whyte, der als Leiter der VR-Produktentwicklung bei den „Blood and Truth“-Machern beschäftigt ist, werden wir von Sony in Zukunft weitere Investitionen in VR sehen. Auf dem Papier sei es zwar ein riskantes Unterfangen, da es sich um eine neue Erfahrung handelt, bei der nicht klar ist, was die Zukunft bringen wird. Doch möchte Sony wie schon in der Vergangenheit das vorantreiben, was das Unternehmen für richtig hält.

„Vor ein paar Monaten ging ich mit Shuhei Yoshida und Shawn Layden [Führungsleute der Sony Worldwide Studios]  zum Abendessen“, so Whyte. „Und Shawn sprach historisch gesehen davon, dass Sony Wetten auf Dinge platzieren würde. Ich werde diese Dinge nicht benennen, weil ich nicht spezifisch sein möchte. Es ist so, als hättest du 1.000 Pfund in deiner Tasche. Du gehst an einen Roulettetisch, legst das Geld auf den Tisch und kannst gewinnen oder verlieren.“

„Wenn du verlierst, wirst du sagen, ‚Das funktioniert so nicht‘ und dich entfernen. In der Vergangenheit gab es definitiv Zeiten, in denen wir mit etwas experimentiert haben, das nicht funktioniert hat. Deshalb haben wir es wieder heruntergefahren. Aber ganz oben in der Firma gibt es so etwas wie: ‚Da ist etwas mit VR.‘ Sämtliche Hardware hat Einschränkungen, aber hier gibt es etwas, das auf dem Roulettetisch bleibt, wenn wir nicht weiter investieren“, so der Mann abschließend.

Mehr: PlayStation VR 2.0: Wireless, HDR, Eye-Tracking und mehr Inhalte denkbar

Seit einigen Wochen ist bekannt, dass die PS5 mit PlayStation VR kompatibel gemacht wird. Ein neues Modell der Virtual Reality-Brille wurde bislang nicht angekündigt. Es gilt aber als sehr wahrscheinlich, dass eine Art „PSVR 2.0“ zumindest nach dem Launch der neuen Konsole auf den Markt gebracht wird.

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