Zombie Army 4: Epic investiert in den Exklusiv-Deal eine Menge Geld
"Zombie Army 4" wird zunächst exklusiv im Epic Games Store erhältlich sein, was sich der Betreiber offenbar eine Menge Geld kosten lässt.
PC

Epic Games ist seit Monaten damit beschäftigt, den Epic Games Store auszubauen und Kunden anzulocken. Ziel ist es natürlich, dem etablierten Konkurrenten die Spieler wegzuschnappen. Behilflich sind dabei allerlei exklusive Veröffentlichungen, die sich Epic Games eine Menge Geld kosten lässt. Auch „Zombie Army 4“ wird Steam zunächst fernbleiben. Und laut Rebellions Jason Kingsley ist dieser Deal für die Entwickler äußerst lukrativ.

Sie zahlen eine Menge Geld

„Im Allgemeinen würde ich es vorziehen, keine Exklusivgeschäfte zu machen. Aber ich verstehe die Position von Epic. Und ehrlich gesagt zahlen sie eine Menge Geld, um ihr Geschäft aufzubauen“, so Kingsley. „Wir bedanken uns bei ihnen. Es ist fantastisch und wir werden einen Teil ihres Geldes nehmen, vielen Dank.“ Darauf aufbauend sei die Entscheidung, zunächst einen großen Bogen um Steam zu machen, eine „reine Business-Sache“.

„Ich denke, zum Teil ist es auch ein kleiner Kick für jeden, wenn ein neuer [Konkurrent] auf den Markt kommt“, so die weiteren Worte. „Es bringt dich zum Nachdenken.“ Verglichen wird die Konkurrenz mit der alten Rivalität zwischen Sony und Microsoft im Konsolenbereich. Das gilt vor allem für den wahnsinnigen Erfolg mit der PlayStation 2, von dem viele behaupten, dass er zur Selbstzufriedenheit mit der PlayStation 3 geführt habe.

Wie viel Geld Epic Games in die Zeitexklusivität von „Zombie Army 4“ investiert, ist nicht bekannt. Laut Kingsley sei es ein ziemlich attraktives Paket: „Offensichtlich sehen sie unseren neuen Titel Zombie Army 4 als einen großen Titel an, was großartig ist. Es ist ein wirklich schöner Bonus für uns. Ich war ziemlich beeindruckt von den Zahlen, die sie geboten haben.“

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Auch sei das Unternehmen „daran interessiert, das Spiel zu unterstützen“. Und manchmal müsse man als unabhängiger Entwickler ein Risiko eingehen. „Wenn so etwas angeboten wird … teilt man das Risiko und die Belohnung“, hieß es abschließend.

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