Bandai Namco: Abo-Dienste stellen eine Gefahr dar – Interesse an Streaming-Modellen
Bei Bandai Namco Entertainment sieht man eine Gefahr bei den Abo-Diensten. Zudem hat der Publisher ein reges Interesse an Streaming-Diensten.

Zur aktuellen Zeit befinden sich Abo-Dienste im Aufwind. Neben PlayStation Plus, Xbox Live Gold oder auch Nintendo Switch Online sind auch andere Abonnements wie EA Access und Uplay+ verfügbar. Dies ist eine Entwicklung, die Hervé Hoerdt, Senior Vice President of Marketing, Digital and Content bei Bandai Namco Entertainment Europe, nicht allzu positiv einschätzt.

Zu wenig Wert für weitere Inhalte

Seiner Einschätzung nach sind die Abonnements eine Bedrohung, da der Wert letzten Endes zu gering ausfällt. Im Wortlaut sagte Hoerdt:

„Abonnements sind mehr eine Bedrohung, das ist sicher. Da das Geschäftsmodell hinter Abonnements auf zwei Dingen basieren wird: die Anzahl an Stunden, die in deinem Spiel gespielt werden, im Vergleich zu der gesamten Stundenanzahl, die die Leute gespielt haben sowie die Anzahl an gespielten Spielen im Vergleich zur Gesamtanzahl an Spielen.“

In der Wertekette sieht man eine Menge Schwankungen, sodass der Wert zu niedrig für Bandai Namco Entertainment ist, um in weitere Inhalte investieren zu können. Dies ist eine Bedrohung, die Hoerdt in dem Geschäftsmodell sieht. Allerdings findet er die Modelle im Allgemeinen aufregend und ansprechend, wobei er auch eine Menge Potential sieht.

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Des Weiteren zeigt Bandai Namco Entertainment Interesse am Streaming, zumal Streaming-Dienste nicht zwingend an Abo-Modelle gebunden sein müssen.

„Ich denke, dass es ein Missverständnis ist: Streaming bedeutet nicht Abonnement. Es ist nicht verpflichtend. Und wir haben einige Spiele veröffentlicht, wir haben einige Tests gemacht, wir bringen Dragon Ball Xenoverse 2 auf Stadia, aber wir haben auch mehr Projekte in Arbeit. Nicht in der ersten Welle, aber es werden in den nächsten Jahren drei oder vier Wellen kommen. Also werden wir dann einige Titel haben und ich denke, dass ist von Bedeutung für uns, um diese Wette zu machen und zu sehen, wie sie reagiert.“

Man möchte die hauseigenen Spiele auf so viele Plattformen wie möglich bringen. Aus diesem Grund hat der Publisher auch kein Interesse an Exklusivtiteln.

Quelle: MCV

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