Anthem: BioWare verabschiedet sich von Akten und setzt auf saisonale Updates
BioWare hat einige Aussagen zu der Zukunft des Action-Rollenspiels "Anthem" verloren. Demnach lässt man unter anderem die Akte fallen und konzentriert sich auf saisonale Updates.

Im vergangenen Februar erschien „Anthem“ aus dem Hause BioWare und die Entwickler hatten große Pläne für die Zukunft des Action-Rollenspiels. Man wollte in regelmäßigen Abständen neue Geschichten in Form von Akten veröffentlichen, die den Spielern auch eine Vielzahl neuer Inhalte bringen sollten. Doch alles kam anders.

Von Beginn an hatte „Anthem“ mit technischen Problemen zu kämpfen, wobei auch verschiedene Spielsysteme wie das Loot-System mit enormen Schwächen daherkamen, die BioWare erst einmal aufwendig umgestalten musste. Dies resultierte auch darin, dass die Veröffentlichung des ersten Aktes „Cataclysm“ um mehrere Monate verschoben wurde, ehe er im August in einer etwas anderen Form erschien.

Neue Pläne für die nahe und die ferne Zukunft

Nun nähert man sich dem Ende des zeitlich begrenzten „Cataclysm“-Events. Aus diesem Grund möchte BioWare den Fans einige Änderungen wissen lassen.

In einem Blog-Eintrag meldete sich Chad Robertson, Head of Live Service hinter „Anthem“, zu Wort und betonte, dass man die Bedenken der Spieler in Bezug auf die Kernsysteme vernommen habe. Aus diesem Grund überarbeitet man die Systeme in aller Ruhe, anstatt nur schnelle Lösungen zu finden, die die Probleme nicht dauerhaft lösen. Ein Team ist bereits mit der Arbeit beschäftigt.

Mehr: Anthem – Das BioWare-Abenteuer kommt in den EA und Origin Access

Doch auch die langfristigen Pläne haben sich verändert. BioWare distanziert sich von den geplanten Akten als Update-Struktur und bietet stattdessen zusätzliche saisonale Updates, die bereits für dieses Jahr geplant sind. Diese Events sollen Herausforderungen mitbringen, die den bisherigen Inhalten ähneln und spaßige Themen behandeln.

Konkrete Details zu den kommenden Updates hat BioWare noch nicht verraten. Sobald etwaige Informationen enthüllt werden, bringen wir euch auf den aktuellen Stand.

(*) Bei Links zu Amazon, Media Markt, Saturn und einigen anderen Händlern handelt es sich in der Regel um Affiliate-Links. Bei einem Einkauf erhalten wir eine kleine Provision, mit der wir die kostenlos nutzbare Seite finanzieren können. Ihr habt dabei keine Nachteile.