The Last of Us Part 2: Motion Matching sorgt für weichere und natürlichere Bewegungen
Das sogenannte Motion-Matching-System soll in "The Last of Us Part 2" für weichere und realistischere Animationen sorgen. Darauf verwies der Co-Director Anthony Newman in einem Interview und nannte Details.
PS4

Naughty Dog betonte in den vergangenen Monaten mehrfach, dass „The Last of Us Part 2“ das bisher ehrgeizigste Projekt des Unternehmens ist. Ihr könnt nicht nur einem Umfang erwarten, der dem des Vorgängers um 50 Prozent übertrifft. Auch die Technologien hinter dem Titel wurden auf eine neue Ebene gehievt.

Zum Einsatz kommt in „The Last of Us Part 2“ beispielsweise das sogenannte Motion Matching. Es hat zur Folge, dass die Bewegungen im PS4-Adventure weicher und realistischer in Erscheinung treten. Zu diesem Zweck gibt es nicht nur feste Animationen, die bei bestimmten Bewegungen zum Einsatz kommen. Vielmehr werden die Bewegungen der Charaktere und einiger Tiere abhängig von der Umgebung und euren Eingaben aus vielen Bewegungsmustern zusammengesetzt.

Animationen in winzige Teile zerlegt

„In all unseren vorherigen Spielen gab es diese wirklich eindeutige Zustandsautomatisierung, in der wir sagten: ‚Starte eine Laufanimation. Dann spiele eine Linksbewegung ab. Dann spiele eine Rechtsbewegung ab.‘ Die Art und Weise, wie Motion Matching funktioniert, besteht darin, diese riesige Menge an Animationen, die sich lediglich aus Hunderten Bewegungen zusammensetzen, zu nehmen und sie in winzige Teile zu zerlegen“, so der Co-Director Anthony Newman.

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Bei der Zusammensetzung der Animationen wird in „The Last of Us Part 2“ der Pfad untersucht, den die Spieler oder die Feinde einschlagen möchten. Statt im Anschluss einfach die fertigen Animationen abzuspielen, durchsucht das System die zerlegten Bewegungen und findet letztendlich diejenigen, die dem Pfad entsprechen. Die Bewegungsabläufe werden dabei „Bild für Bild“ zusammengemischt.

Das Ergebnis sind laut Naughty Dog viel glattere und natürlichere Bewegung der Charaktere. „Ich denke, während ihr das Spiel gespielt habt, müsst ihr bemerkt haben, wie flüssig sich der Spieler-Charakter anfühlt“, so Newman im Gespräch mit Gamespot.

Motion Matching auch bei NPCs, Hunden und Pferden

Laut seiner Aussage kommt das Motion Matching auch bei den NPCs, Hunden und Pferden zum Einsatz: „Wir hatten sogar diese Hunde und Pferde und Mocap-Anzüge im Einsatz, um die Daten zu bekommen, die wir für dieses wirklich komplizierte System brauchten.“

In der vergangenen Woche wurden mehrere Gameplay-Videos veröffentlicht, die euch einen Blick auf das neue Bewegungssystem von „The Last of Us Part 2“ werfen lassen. Neu in der Branche ist es übrigens nicht. Beispielsweise kommt das Motion Matching schon bei Games wie „For Honor“ zum Einsatz.

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Bis ihr das finale Ergebnis im heimischen Wohnzimmer sehen könnt, vergeht noch etwas Zeit: „The Last of Us Part 2“ wird am 21. Februar 2020 exklusiv für die PlayStation 4 auf den Markt gebracht. Mehr zum neuen Spiel rund um Ellie und Joel erfahrt ihr in der verlinkten Themen-Übersicht. Dort erfahrt ihr unter anderem, dass ihr auf den Multiplayer-Modus zumindest in diesem Spiel verzichten müsst.

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