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PS5: DualShock 5-Controller mit Internetanbindung und Cloud-Gaming-Funktion?
Ein aktuelles Patent lässt vermuten, dass der Controller der PS5 eine direkte Internetverbindung erhält, die bei Cloud-Spielen zum Einsatz kommen könnte. Ob es sich dabei tatsächlich um ein Feature des DualShock 5 handelt, ist offen.
PS5

Ende 2020 kommt die PS5 auf den Markt. Die Konsole verfügt nicht nur über mehr Leistung. Auch sollen die Lade- und Download-Zeiten beschleunigt werden. Behilflich sind dabei eine SSD und Spiele, die sich häppchenweise herunterladen lassen.

Während über die Konsole recht viel bekannt ist, blieben die Features des PS5-Controllers im Großen und Ganzen außen vor. Ein heute entdecktes Patent könnte etwas Licht ins Dunkel bringen, auch wenn Patente nicht zwingend Features beschreiben, die Teil eines später veröffentlichten Produktes sind.

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Bestätigt wurde bereits, dass der DualShock 5 dem Vorgängermodell recht ähnlich ist und als neue Features adaptive Trigger sowie ein haptisches Feedback zum Einsatz kommen. Gegenüber dem bisherigen Rumble sollen das Spiel damit greifbarer und die Effekte präsenter werden. Beispielsweise lässt sich mit diesen Feature der Rückstoß von Waffen weitreichender simulieren.

DualShock 5 mit PlayStation Now-Support?

Ein aktuelles Patent von Sony mit der Bezeichnung „Network Connected Controller for Direct to Cloud Gaming“ geht einen Schritt weiter. Beschrieben wird darin die Möglichkeit, den Controller als eine Art eigenständiges Spielgerät zu nutzen – und zwar in Verbindung mit dem Cloud-Gaming. Zu diesem Zweck verfügt das Eingabegerät über eine eigenständige Internetverbindung. Die Gameplay-Szenen werden offenbar an ein Display in der Nähe des Controllers geschickt.

In der Patent-Beschreibung wird vom folgenden Setup ausgegangen: „Ein Eingabegerät, das Eingaben für den Server generiert, wobei das Eingabegerät direkt mit mit einem Empfangsgerät [Router] kommuniziert, um eine Verbindung zu einem Netzwerk herzustellen, über das das Eingabegerät mit dem Server verbunden wird, ohne eine Verbindung mit einem Client-Gerät [Konsole] herzustellen.“

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Der Server empfängt und verarbeitet die Eingaben, um das Gameplay-Geschehen zu rendern, das über das Netzwerk an ein Display übertragen wird, das sich in der Nähe des Controllers befindet. Die Beschreibung klingt danach, dass weiterhin ein Bildschirm benötigt wird, der mit dem Internet verbunden ist – beispielsweise über eine separate Box. Ein ähnliches Prinzip kommt bereits beim Stadia-Controller zum Einsatz. Der direkte Weg zu den Servern soll der Latenz zugute kommen.

Was Sony mit dem Patent vorhat, ist bislang nicht bekannt. Es könnte in Verbindung mit PlayStation Now zum Einsatz kommen. Anschauen könnt ihr euch die komplette Beschreibung hier.

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