Google Stadia: Ist es bereits ein „monumentaler Flop“?
Mit Google Stadia ging heute ein Cloud-Dienst an den Start, der bereits unter einer enormen Kritik steht. Wie Jason Schreier betont, könnte es auch ein totaler Fehlschlag seitens Google geworden sein.
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Ab heute können Käufer der Founder’s Edition sowie der Premiere Edition mit Google Stadia in die vermeintliche Zukunft des Cloud-Gamings starten. Doch anscheinend war das Interesse an der neuen Plattform nicht so hoch, wie es sich Google erhofft hatte.

Die Vorbestellungen blieben unter den Erwartungen

Der Kotaku-Redakteur und Brancheninsider Jason Schreier hat via Twitter herausgestellt, dass Google Stadia möglicherweise bereits ein „monumentaler Flop“ sein könnte. So schrieb Schreier unter anderem:

„Google Stadia wurde heute veröffentlicht und es sieht bereits wie ein monumentaler Flop aus. (Ich hörte von einer involvierten Person, dass die Vorbestellungen unter den Erwartungen waren.) Die Frage ist: Werden sie irgendwann aufhören zu versuchen Spiele zu verkaufen und zu einem All-You-Can-Eat-Abonnement wechseln? Oder es einfach sterben lassen?“

Allerdings glaubt Schreier nicht, dass Google Stadia so schnell fallenlassen wird. Schließlich befinden sich mehrere Entwicklerstudios im Aufbau, auch wenn es vermessen sei davon auszugehen, dass man Spiele zum Vollpreis verkaufen könnte. Sie müssen sich seiner Meinung nach drehen, auch wenn es bedeutet, dass sie einige der größten AAA-Spiele verlieren.

Mehr: Google Stadia – Top oder Flop? Das sagt die internationale Presse

Somit kann man gespannt sein, wie es mit Google Stadia in den nächsten Monaten weitergehen wird. Nachdem man die ursprüngliche Founder’s Edition ausverkaufen konnte, blieb die Premiere Edition eher ein Ladenhüter. Jedoch ist nicht bekannt, wie viele Spieler überhaupt Google Stadia vorbestellt haben.

Es dürfte nicht helfen, dass die Kritiker von Google Stadia alles andere als begeistert waren. Vor allem ist die Darstellung verschiedener AAA-Titel wie „Red Dead Redemption 2“ nicht einmal annähernd auf dem Niveau der Vergleichsversion auf der Xbox One X. Somit müssen die Nutzer aktuell mit einer unsauberen Performance leben, wobei das Geschäftsmodell sicherlich weiterhin für Kritik sorgen wird.

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